Investition in die Umwelt

Noch ökologischer, noch energieeffizienter: Mit der Erneuerung der seit 1993 bestehenden Rauchgasreinigungsanlage im Werk 2 hat das Ziegelwerk Klosterbeuren jetzt seinen Produktionsprozess optimiert. Mit der Investition in Höhe von 1,2 Millionen Euro leistet das Traditionsunternehmen aus Klosterbeuren (Unterallgäu) erneut einen großen Beitrag in den Umweltschutz. Das Bundeswirtschaftsministerium hat das Projekt über das Programm „Energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse“ mit einem Zuschuss gefördert.

Bild: Investition in den Umweltschutz: Das Ziegelwerk Klosterbeuren hat jetzt seine Rauchgasreinigungsanlage erneuert. (Foto: Ziegelwerk Klosterbeuren)

Bild: Investition in den Umweltschutz: Das Ziegelwerk Klosterbeuren hat jetzt seine Rauchgasreinigungsanlage erneuert. (Foto: Ziegelwerk Klosterbeuren)

Das Ziegelwerk Klosterbeuren hat sich seit jeher einem verantwortungsvollem Umwelt-Management verschrieben. Bereits im Jahr 2012 war das Unternehmen als erster Mauerziegelhersteller der Welt vom TÜV Süd für sein ausgeklügeltes Energiemanagementsystem nach DIN EN 16001 zertifiziert worden und erreichte auf Anhieb auch das Audit nach der neuen Norm DIN EN 50001. Allein in den vergangenen fünf Jahren investierte das Unternehmen mehr als 2,5 Millionen Euro in Energiesparmaßnahmen.

Die Erneuerung der seit 1993 betriebene Rauchgasreinigungsanlage – damals die erste überhaupt in der Ziegelindustrie – wurde zusammen mit der Firma E.I.Tec aus Bayreuth geplant und umgesetzt.

Herzstück der erneuerten Anlage sind keramische Wabenkörper, die als Speichermasse in den Thermoreaktor eingesetzt wurden. Die wabenförmige Oberfläche ermöglicht dabei nicht nur eine effizientere Wärmeübertragung, sondern auch einen höheren Wirkungsgrad im Vergleich zur alten Anlage. Zudem benötigen die Wabenkörper eine geringere Ventilatorleistung, was zusätzlich elektrische Energie spart.

In der Rauchgasreinigungsanlage werden mit organischen Schadstoffen belastete Abgase auf über 800 Grad erhitzt. Dadurch werden die Schadstoffe rückstandslos verbrannt. (Foto: Ziegelwerk Klosterbeuren)

Bild: In der Rauchgasreinigungsanlage werden mit organischen Schadstoffen belastete Abgase auf über 800 Grad erhitzt. Dadurch werden die Schadstoffe rückstandslos verbrannt. (Foto: Ziegelwerk Klosterbeuren)

Das Prinzip der thermisch regenerativen Rauchgasreinigung bleibt dabei unverändert: Die 150 bis 200 Grad heißen und mit organischen Schadstoffen belasteten Abgase, die beim Brennen der Ziegel entstehen, werden bei der Rauchgasreinigung auf über 800 Grad Celsius erhitzt. Dadurch werden alle organischen Schadstoffe rückstandslos verbrannt. Die erhitzten, gereinigten Abgase werden dann in der Anlage durch zwei keramische Wärmetauscher geleitet, die sie abkühlen. Anschließend wird die saubere Abluft über einen Kamin abgeleitet.

Die Wärme-Energie, die beim Abkühlungsprozess zurückbleibt, wird in den keramischen Wabenkörpern gespeichert. Dies dient im ersten Wärmetauscher dazu, neue und mit organischen Schadstoffen belastete Abgase vorzuwärmen, sodass nur noch eine geringe Menge an Erdgas für die Erhitzung über 800 Grad Celsius benötigt wird. Teilweise kann die Anlage sogar autotherm, also ohne zusätzliche Energie, laufen. Die im zweiten Wärmetauscher gespeicherte Energie wird zum Trocknen der Ziegel verwendet. „Das ist Effizienz pur“, freut sich Michael Offner, Technischer Leiter im Ziegelwerk Klosterbeuren, über die Vorteile der neuen Rauchgasreinigungsanlage. „Das schont nicht nur unsere Betriebskosten, sondern vor allem auch die Umwelt.“

 

Adresse

Mein Ziegelhaus GmbH & Co. KG
Rheinufer 108
D-53639 Königswinter

Tel.: 02223 29667-80
Fax: 02223 29667-81
E-Mail: info@meinziegelhaus.de

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Mein Ziegelhaus Mitglied Ziegelwerk Bellenberg
Mein Ziegelhaus Mitglied Juwö Poroton
Mein Ziegelhaus Mitglied Ziegelwerk Klosterbeuren
Mein Ziegelhaus Mitglied Ziegelwerk Lücking
Mein Ziegelhaus Mitglied Ziegelwerk Stengel
Mein Ziegelhaus Mitglied Zeller Poroton
Südwest Ziegel