Minimale Folgekosten
Ein Haus aus Ziegeln benötigt nahezu keine Instandhaltungsarbeiten über Jahrzehnte und hat deshalb sehr niedrige Folgekosten:
- bewährter Baustoff Ziegel
- solide Massivbauweise
- sicheres Bausystem
- hohe Verarbeitungs-Qualität
- sehr niedrige Folgekosten
Preiswertes Bauen ist nicht nur eine Frage der Investitionskosten, sondern auch der Folgekosten, der Wertsteigerung und natürlich des Wiederverkaufswertes einer Immobilie. Für Kapitalanleger sind die Folgekosten – besonders beim sozialen Wohnungsbau - ein sehr wichtiges Entscheidungskriterium.
Massive gemauerte Gebäude erfordern geringe Instandhaltungskosten. Das bestätigt der Bauschadensbericht der Bundesregierung von 1988. Putzfassaden auf Massivmauerwerk widerstehen viele Jahre Wind, Regen und Spritzwasser. Einschalige Ziegelwände erfordern im Durchschnitt innerhalb 80 Jahren nur ein bis zwei Ausbesserungen. Pro Jahr müssen dafür nur 0,57 Euro je m2 als statistischer Mittelwert zurückgelegt werden; ein Drittel weniger als bei Holzwerk und Stahlbauteilen, die im Schnitt sogar 2 bis 3 mal innerhalb von 80 Jahren ausgebessert werden müssen.
Ziegel ist einer der ältesten und bewährtesten Baustoffe und bietet Bauherren sowie Architekten, Statikern und Bauunternehmern die Gewissheit, solide und sicher bauen zu können. Ein massives Ziegelhaus hat trotz vieler neuer und hochgelobter Baustoffe nichts an Vorteilen in Sicherheit, Solidität und Wertbeständigkeit verloren. Ganz im Gegenteil: Viele neue Baustoffe müssen sich erst über Jahrzehnte bewähren und ihre Sicherheit und Wertbeständigkeit beweisen - besonders unter schwierigen Wetterbedingungen. Ziegel hat eine über zweitausendjährige Geschichte und wurde zu einem der besten Baustoffe weiterentwickelt.
Niedrige Folgekosten sind auch das Ergebnis eines ausgereiften Bausystems. Vergessen ist die einstige Bauweise mit viel Mörtel, Kelle und Mischmaschine. Im Bausystem arbeitet der Maurer heute sicher, rationell, fehlerfrei und weitaus besser als früher. Das Ergebnis: hohe Verarbeitungsqualität mit Wertbeständigkeit über Jahrzehnte.
Hohe Verarbeitungs-Qualität ist eine weitere Voraussetzung für niedrige Folgekosten eines Gebäudes. Die Planziegel werden in einer ausgereiften und bewährten Technik mit Dünnbettmörtel verarbeitet. Mauerwerk aus Planziegeln ist wind- und luftdicht, widersteht selbst heftigen Stürmen, starkem Dauerregen, Schnee, Frost und Eis sowie langer UV-Einstrahlung. Mauerwerk aus Planziegeln ist besonders stabil und robust, nichts arbeitet oder bewegt sich und somit kann auch nichts kaputt gehen. Demgegenüber sind leichte Baustoffe und mehrschichtige Konstruktionen oftmals sehr anfällig und bedürfen deshalb auch mehr Reparaturen oder Instandhaltung.
Sehr niedrige Folgekosten sind bei Gebäuden aus massivem einschaligem Ziegelmauerwerk schon immer selbstverständlich. Wenn das Mauerwerk richtig verarbeitet wurde, einen abgestimmten Außen- und Innenputz erhält und mit gutem Wetterschutzanstrich versehen wurde, gibt es über viele Jahre praktisch keine Instandhaltungsarbeiten.
Es ist sehr wichtig, schon bei der Wahl des Rohbaustoffes an die späteren Folgekosten für das Bauwerk zu denken. Lassen Sie sich deshalb nicht zu schnell von „jungen Häusern” mit „peppigen Fassaden” aus „neuen Hightech-Materialien” überzeugen. Denken Sie an später, wenn Wind, Regen, Frost und Sonne jahrelang auf das Gebäude eingewirkt haben. Manchmal kann ein preisgünstig erbautes Haus später zur Kostenfalle für den Bauherrn werden! Auch der Wiederverkaufswert ist später vielleicht niedriger als gewünscht.

