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Die aktuellen Termine und Veranstaltungen finden Sie hier.

 

Roboter in der Nass-Seite der Ziegelproduktion

Ziegelwerk Klosterbeuren investiert erneut in die Prozessoptimierung.

Das Ziegelwerk Klosterbeuren investiert erneut in die Prozessoptimierung. Foto: Mein Ziegelhaus

Fit für die Zukunft: Das Ziegelwerk Klosterbeuren hat jetzt erneut in die Modernisierung seiner Produktionsanlagen investiert und im Werk II mit einem Aufwand von über einer Millionen Euro die so genannte „Nass-Seite“ der Fertigung - also den Produktionsbereich vor dem Trocknen und Brennen der Ziegel - modernisiert. Auch die Anlagensteuerung wurde auf den neuesten Stand gebracht, um die komplette Prozesskette in diesem Bereich – vom Tonsilo bis hin zur Ziegel-Strang-Presse – zu optimieren. Erst im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen eine neue Rauchgasreinigungsanlage in Betrieb genommen.

„Mit der Neuinvestition haben wir einen großen Schritt in der Prozessoptimierung erreicht. Unser Werk II ist das Herzstück der Produktion. Und damit das so bleibt, werden wir auch in Zukunft immer weiter in neueste Technik investieren, um Verbesserungen im Produktionsablauf und bei der Qualität zu erreichen“, erklärt Thomas Thater, Geschäftsführer des Ziegelwerks Klosterbeuren. In einem mehrmonatigen Modernisierungsprojekt wurden zunächst die bis zu 25 Jahre alten Anlagen und Maschinen abgebaut und durch modernste Technik ersetzt.

Bild: Mein Ziegelhaus

Die Nass-Seite der Produktion wurde dabei mit neuester Robotertechnologie ausgestattet: Zwei in Reihe geschaltete Beladeroboter nehmen jeweils bis zu fünf Ziegelrohlinge auf, damit diese schneller und effizienter als bisher in den Trocknungsprozess überführt werden können.

„Die Umstellung des Produktionsablaufes war eine der Voraussetzungen dafür, dass wir jetzt auch die neue Art von Schalungsziegeln produzieren können. Hier werden über den robotergesteuerten Prozess in den noch feuchten Formlingen per Draht die benötigten Aussparungen herausgeschnitten“, erklärt Michael Offner, der Technische Leiter des Ziegelwerks Klosterbeuren. Insgesamt spart sich das Ziegelwerk Klosterbeuren über die Umstellung einen kompletten Produktionsschritt ein.

Die hochmoderne und zukunftssichere Steuerungstechnik garantiert dem Unternehmen optimale formatabhängige Einstellmöglichkeiten der Anlage und ermöglicht damit natürlich auch eine verbesserte Kontrolle der einzelnen Produktionsschritte. „Mit der Investition beweisen wir einmal mehr, dass wir unserem Anspruch gerecht werden, Ziegel besonders effizient, aber auch besonders klimaschonend und ökologisch herzustellen“, erklärt Thomas Thater.

In den vergangenen fünf Jahren investierte das Ziegelwerk Klosterbeuren über zehn Millionen Euro in neue Fertigungstechnologien und in Maßnahmen zur Energieeinsparung. 2012 nahm das Familienunternehmen das neue Werk IV mit einer hochautomatisieren Verfüll- und Verpackungsanlage in Betrieb, im vergangenen Jahr wurde die Rauchgasreinigungsanlage komplett erneuert. Bereits im Jahr 2012 war das Unternehmen als erster Mauerziegelhersteller der Welt vom TÜV Süd für sein ausgeklügeltes Energiemanagementsystem nach DIN EN 16001 zertifiziert worden und erreichte auf Anhieb auch das Audit nach der neuen Norm DIN EN 50001.

 

Stefan Jungk neuer Präsident des Bundesverbands

Stefan Jungk, Geschäftsführender Gesellschafter der Mein Ziegelhaus Mitglieder JUWÖ Poroton-Werke und Zeller Poroton, hat seit Mai 2017 die Präsidentschaft des Bundesverbands der Deutschen Ziegelindustrie inne.

Stefan Jungk, JUWÖ Poroton (Bild: Mein Ziegelhaus)

Beim Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie stand anlässlich der diesjährigen Hauptversammlung im Mai 2017 in Berlin ein Führungswechsel an. Stefan Jungk, Geschäftsführender Gesellschafter der JUWÖ Poroton-Werke und Zeller Poroton, übernahm die Präsidentschaft von Helmut Jacobi. Jungk gehört zu den Gründungs- und Gremiumsmitgliedern der Mein Ziegelhaus GmbH u. Co KG. Dem Ziegel-Zentrum Süd e.V. ist er seit 2006 als Vorstandsmitglied verbunden. 2011 wurde er zum Vorstandsmitglied des Industrieverbandes Steine und Erden Südwest e.V. und als Präsidiumsmitglied des Bundesverbandes der Deutschen Ziegelindustrie berufen. Helmut Jacobi sagt: „Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Weinend, weil mir die Branche und viele meiner Kollegen im Laufe der Jahre ans Herz gewachsen sind. Lachend, weil es Zeit ist für einen Wechsel und weil ich meine Nachfolge bei Stefan Jungk in guten Händen weiß."

 

Mauerwerkstage 2017 von Mein Ziegelhaus

Die in Ulm, Memmingen und Deggendorf ausgerichtete Fachtagungsreihe zum Mauerwerks-und Wohnungsbau sorgte mit ihrer hohen Informationsdichte für hochzufriedene Besucher.

Die Referenten und Gastgeber boten den Besuchern eine hohe Informationsdichte: Dipl.-Kfm. Jörg Flasdieck, Dipl.-Ing. Michael Gierga, Thomas Maucher (Produktmanager Ziegelwerk Bellenberg), Dipl.-Ing. Hans R. Peters, Dipl.-Ing Stefan Horschler, Thomas Thater (kfm. Geschäftsführer Ziegelwerk Klosterbeuren), Prof. Dr. Michael Krupp und RA Univ.-Prof. em. Dr. iur. Axel Wirth (v.l.). Bild: Mein Ziegelhaus

150 Besucher in Ulm, rund 300 Gäste in Memmingen sowie 100 Teilnehmer in Deggendorf – Die Resonanz auf die Mauerwerkstage des mittelständischen Verbunds Mein Ziegelhaus und seinen Mitgliedern ist ungebrochen. Einmal mehr zeigten sich Architekten, Bauingenieure und Bauunternehmen sehr zufrieden mit Qualität und Aktualität der Inhalte, die durch die Veranstaltungsreihe vermittelt wurden. „Mit Vorträgen zu den Auswirkungen der aktuellen Normen- und Baurechtsänderungen, der Planung und Ausführung von Ziegelmauerwerk unter anderem nach der neuen Schallschutznorm sowie die Vorstellung der wirtschaftlichen Potenziale von Digitalisierung und Baustellenlogistik, wurden themenspezifische und neutrale Fachinformationen bereitgestellt“, so Dipl.-Ing. Hans R. Peters, Geschäftsführer von Mein Ziegelhaus. „Die Resonanz der Teilnehmer zeigt uns, wie wichtig und geschätzt die Veranstaltungsreihe am Jahresanfang ist.“

In den Vorträgen der Mauerwerkstage wurden unter anderem die Auswirkungen der aktuellen Normen- und Baurechtsänderungen sowie die Vorstellung der wirtschaftlichen Potenziale von Digitalisierung und Baustellenlogistik erläutert. Bild: Mein Ziegelhaus 

Renommierte Referenten beleuchteten während den Eintagesveranstaltungen das Leitthema „Wohnungsbau“ mit seinen unterschiedlichen Facetten. Dipl.-Ing Stefan Horschler, Architekt im Büro für Bauphysik Hannover, verdeutlichte die steigende Bedeutung der Wärmebrückenlösungen sowie die Veränderungen von EnEV und EEWärmeG hin zum Gebäudeenergiegesetz. Die neue Schallschutz-Normung erläuterte Dipl.-Ing. Michael Gierga, Geschäftsführer der Ingenieurgesellschaft Kurz und Fischer. RA Univ.-Prof. em. Dr. iur. Axel Wirth demonstrierte die Risiken und Fallen des Baurechts sowohl für Architekten wie auch für Bauausführende. Die Möglichkeiten der Digitalisierung des Bauablaufs stellte Prof. Dr. Michael Krupp, HSAOps Forschungsgruppe für optimierte Wertschöpfung der Hochschule Augsburg, vor. Aktuelle Zahlen und Trends in der Bauentwicklung hatte Dipl.-Kfm. Jörg Flasdieck von der Heinze GmbH Marktforschung im Gepäck. Abgerundet wurden die hochwertigen Vorträge von den innovativen Produktlösungen der gastgebenden Werke.

Die Resonanz auf die Mauerwerkstage von Mein Ziegelhaus und seinen Mitgliedern ist ungebrochen. Architekten, Bauingenieure und Bauunternehmen zeigten sich auch in diesem Jahr sehr zufrieden mit Qualität und Aktualität der Inhalte, die vermittelt wurden. Bild: Mein Ziegelhaus 

Fortgesetzt werden die Mauerwerkstage mit den Veranstaltungen des Ziegelwerks Lücking die in Warburg-Bonenburg (23. März 2017) und Dortmund (27. März 2017) stattfinden. Anmeldungen werden gerne entgegengenommen. Alle Informationen zu diesen Terminen sind unter www.luecking.de erhältlich.

Mit insgesamt rund 550 Besuchern in Ulm, Memmingen und Deggendorf waren die als Fortbildungsveranstaltung anerkannten Mauerwerkstage auch 2017 sehr gut besucht. Bild: Mein Ziegelhaus

 

Neue, hochtragfähige Ziegel für den Wohnungsbau

Die Ziegel MZ80-G/90-G von Mein Ziegelhaus ist seit Jahren im Wohnungsbau bewährt. Nun gelang es die Tragfähigkeit nochmals um rund 20 Prozent zu steigern. Zudem feiert der neuentwickelte Geschossbauziegel MZ90-GMS auf der BAU 2017 seine Premiere.

Der MZ90-GMS ist der erste Ziegel einer neuen hochtragfähigen Ziegelgeneration, die Mein Ziegelhaus für den Wohnungsbau entwickelt hat. Bild: Mein Ziegelhaus

Architekten, Bauingenieure und -planer schätzen im Wohnungsbau die Ziegel MZ80-G/90-G von Mein Ziegelhaus. Sie sind optimiert auf die Anforderungen an Außenwände mehrgeschossiger Wohn- und Geschäftsbauten. Pünktlich zur Weltleitmesse BAU 2017 in München gelang es nun, die Mauerwerksdruckfestigkeit um mehr als 20 Prozent zu erhöhen. Bislang lag der Wert der zulässigen Druckspannung bei σ0=1,15 MN/m². Dank kontinuierlicher Weiterentwicklung erreicht der MZ80-G, mit Glaswollepads gefüllt, nun eine Mauerwerksdruckfestigkeit fk=3,9 MN/m², umgerechnet σ0=1,4 MN/m².

Noch eindrucksvoller präsentiert sich die neue Ziegelreihe von Mein Ziegelhaus, die auf der BAU 2017 mit dem MZ90-GMS ihre Premiere feiert. Sie erreicht eine Mauerwerksdruckfestigkeit von fk=4,5 MN/m². Neben der Tragfähigkeit überzeugt die neue Ziegelgeneration mit der bekannt hohen Wärmedämmung ihrer Vorgänger. Mit einer Wärmeleitfähigkeit von nur 0,09 W/(mK) beim MZ90-GMS und 0,08 W/(mK) beim MZ80-G werden alle Anforderungen der Energieeinsparverordnung 2016 (EnEV) ebenso erfüllt wie die KfW-Förderrichtlinien.

Der MZ80-G ist ein hochwärmedämmender Ziegel für den Wohnungsbau. Aufgrund integrierter Glaswollepads erreicht er eine Wärmeleitfähigkeit von 0,08 W/(mK). Zudem wurde seine Tragfestigkeit nochmals weiterentwickelt. Bild: Mein Ziegelhaus 

Ebenfalls wichtig sind Brand- und Schallschutz. Die Ziegel erreichen gemäß der Brandwand-Prüfung die Klassifikation bis zu REI-M 90 (F90-A Brandwand). Damit gelten sie als nichtbrennbar sowie hochfeuerbeständig und sorgen für mehr Sicherheit bei Rettungsarbeiten. Beide Ziegel weisen bei einer Dicke von 36,5 Zentimetern ein optimiertes Schalldämm-Maß von rund 50 Dezibel auf. Damit wird nicht nur die Schalllängsleitung wirkungsvoll unterbunden, sondern insbesondere in Verbindung mit den entsprechenden Fenstern auch ein hoher Lärmschutz der Fassade erreicht.

 

Partner für den Wohnungsbau

Pünktlich zum Jahresstart erweitert Mein Ziegelhaus sein Dienstleistungsangebot für Architekten und Bauherren. Fachlich fundierte Informationen werden durch aktuelle Broschüren, begleitende Berechnungssoftware und regionale Fachveranstaltungen aufbereitet.

Der moderne Wohnungsbau ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich anspruchsvoller geworden. Architekten, Planer und Bauherren finden in Mein Ziegelhaus und seinen Mitgliedern kompetente Partner für den Wohnungsbau. Bild: Mein Ziegelhaus

Der moderne Wohnungsbau ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich anspruchsvoller geworden. Infolgedessen wächst der Bedarf an fachlich fundierter Beratung stetig. Mein Ziegelhaus und seine Mitglieder sowie die Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel arbeiten gemeinsam daran, Architekten, Planern und Bauherren aktuelle bautechnische Informationen auf unterschiedliche Art und Weise zur Verfügung zu stellen.

Broschüren und Software

Pünktlich zur BAU 2017 hat Mein Ziegelhaus eine neue Broschüre für Architekten, Bauingenieure und -planer entwickelt. Allgemeingültige Informationen zu den Themenfeldern Bauen mit Ziegel, Wohnungsbau sowie herausragende Projekte werden anschaulich aufbereitet. Ebenfalls aktualisiert wurden die beliebten Referenzbroschüren „Ein- und Zweifamilienhäuser“, „Wohnungsbau“ und „Wirtschaftsbauten“. Anhand der realisierten Bauprojekte wird aufgezeigt, warum die robuste, monolithische Ziegelbauweise die ideale Bauweise für den Wohnungsbau ist. Technische Broschüren wie der detaillierte Leitfaden zur Energieeinsparverordnung 2016 (EnEV) sowie den KfW-Förderbestimmungen, eine Bemessungsbroschüre für den Mauerwerksbau sowie Ratgeber zum Brand- und baulichen Schallschutz im Wohnungsbau runden die Informationspalette ab.

Pünktlich zur BAU 2017 bietet mein Mein Ziegelhaus eine neue, kostenlose Broschüre für Architekten, Bauingenieure und -planer an. Aktualisiert wurden die beliebten, ebenfalls kostenlosen, Referenzbroschüren „Ein- und Zweifamilienhäuser“, „Wohnungsbau“ und „Wirtschaftsbauten“. Bild: Mein Ziegelhaus 

Über Mein Ziegelhaus sind die technischen Broschüren der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel zu beziehen. Diese bieten vertiefende Informationen von der Energieeinsparverordnung 2016 (EnEV), über die Bemessung bis zum Brand- und baulichen Schallschutz. Bild: Mein Ziegelhaus

Mit den Softwaremodulen Schall 4.0 und Energie 20.20 sind bewährte Nachweisprogramme erhältlich. Denn gerade die Schallschutz- und EnEV-Nachweise sind ohne eine anwenderfreundliche Software kaum noch zu bewältigen.

Mit den Softwaremodulen Schall 4.0 und Energie 20.20 können Architekten und Bauplaner aktuelle Bauphysiksoftware über Mein Ziegelhaus beziehen. Bild: Mein Ziegelhaus 

Fortbildungsveranstaltung Mauerwerkstage

Als anerkannte Fortbildungsveranstaltungen werden die Mauerwerkstage von Mein Ziegelhaus von Architekten, Ingenieuren, Bauträgern und -unternehmern geschätzt. Zu Jahresbeginn 2017 finden erneut fünf Termine mit hochkarätigen Referenten, unter anderem Dipl.-Ing. Stefan Horschler, Prof. Dr. Michael Krupp, Prof. Axel Wirth und Dipl.-Ing. Michael Gierga statt. Den Auftakt machen die Ziegelwerke Bellenberg und Klosterbeuren in Ulm (07. Februar 2017) und Memmingen (08. Februar 2017). Das Ziegelwerk Erbersdobler lädt zu seiner Veranstaltung nach Deggendorf ein (09. Februar 2017). Das Ziegelwerks Lücking lädt nach Warburg-Bonenburg (23. März 2017) und Dortmund (27. März 2017) ein. Anmeldungen werden gerne von den gastgebenden Ziegelwerken entgegengenommen.

Als anerkannte Fortbildungsveranstaltungen werden die Mauerwerkstage von Mein Ziegelhaus von Architekten, Ingenieuren, Bauträgern und -unternehmern geschätzt. Zu Jahresbeginn 2017 finden erneut fünf Termine mit hochkarätigen Referenten statt. Bild: Mein Ziegelhaus

 

Regionale Spitzenleistungen

Neben der gemeinschaftlichen Forschung entwickeln die Mitgliedswerke der Mein Ziegelhaus Gruppe Ziegel und Ergänzungsprodukte, die speziell die regionalen Märkte bedienen und produktspezifische Bestleistungen darstellen, aktuell beispielsweise mit außergewöhnlichen Wärmedämmwerten.

Der MZ80-G des Ziegelwerks Bellenberg ist ein hoch wärmedämmender Ziegel für den Wohnungsbau. Aufgrund integrierter Glaswollepads erreicht er eine Wärmeleitfähigkeit von 0,08 W/(mK). Bild: Mein Ziegelhaus

Die Mitgliedswerke des mittelständischen Verbunds Mein Ziegelhaus punkten seit über einem Jahrzehnt bei Kunden und Partnern mit fortschrittlichen Produkten. „In unserem Verbund profitieren alle Partner von den Synergien einer gemeinsamen Forschung und Entwicklung der Ziegel bis zur Marktreife“, erläutert Mein Ziegelhaus Geschäftsführer Dipl.-Ing. Hans R. Peters. „Dadurch wächst wiederum der gesamte Verbund und festigt seine Position nachhaltig am Markt.“

Der MZ90-GMS ist der erste Ziegel der neuen Generation Geschossbau-Ziegel von Mein Ziegelhaus mit deutlich höherer Tragfähigkeit. Bild Mein Ziegelhaus 

Premiumziegel für den Wohnungsbau

Mit dem MZ80-G bietet das Ziegelwerk Bellenberg einen außergewöhnlich wärmedämmenden Ziegel für den Geschosswohnungsbau. Dank integrierter Glaswollepads erreicht er den Spitzenwert der Wärmeleitfähigkeit von 0,08 W/(mK) und ist damit für Energieeffizienz-Konzepte nach KfW-Anforderung prädestiniert. Auch Tragfähigkeit sowie Brand- und Schallschutz überzeugen.

Mit dem MZ90-GMS startet das Ziegelwerk Klosterbeuren die neue, hochtragfähige Ziegelreihe für den Geschosswohnungsbau von Mein Ziegelhaus.

Der MZ60 des Ziegelwerks Lücking ist mit Kooltherm-Pads gefüllt. So erreicht er eine Wärmeleitfähigkeit von lediglich 0,06 W/(mK) – optimal für den Bau von Passivhäusern. Bild: Mein Ziegelhaus 

Gefüllter Ziegel für Einfamilienhäuser

Für Einfamilienhäuser auf Niedrigenergie- oder Passivhausniveau eignet sich der MZ60 aus dem Ziegelwerk Lücking. Er ist mit Kooltherm gefüllt und überzeugt mit einer Wärmeleitfähigkeit von lediglich 0,06 W/(mK). Auch der MZ65 des Ziegelwerks Bellenberg eignet sich optimal für Gebäude mit äußerst geringem Energiebedarf. Aufgrund integrierter Glaswollepads erreicht der Ziegel eine Wärmeleitfähigkeit von 0,065 W/(mK).

Der MZ65 des Ziegelwerks Bellenberg ist ein hoch wärmedämmender Ziegel für den Einfamilienhausbau. Aufgrund integrierter Glaswollepads erreicht er eine Wärmeleitfähigkeit von 0,065 W/(mK). Bild: Mein Ziegelhaus 

Ziegel pur mit überzeugender Leistung

Das ungefüllte Gegenstück ist der S75 der JUWÖ Poroton-Werke. Mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,075 W/(mK) erreicht er Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) von bis zu 0,14 W/(m²K) und eignet sich so rein keramisch ebenfalls für Passiv- und Plusenergiehäuser. Der Öko-Premiumziegel PURUS PL-075 von Stengel Ziegel überzeugt durch die gleichen außergewöhnlichen Eigenschaften.

Der S75 der JUWÖ Poroton-Werke ist ebenso wie der PURUS PL-075 von Stengel Ziegel ein rein keramischer Ziegel. Mit einem Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) bis zu 0,14 W/(m²K) eignet er sich für Passivhäuser und Plusenergiehäuser. Bild: Mein Ziegelhaus

JUWÖ Poroton-Werke übernehmen Zeller Poroton

Dipl.-Kfm. Univ. Stefan Jungk (links), Inhaber und Geschäftsführer der JUWÖ Poroton-Werke, erwirbt von Adolf Zeller (rechts) die Adolf Zeller GmbH & Co. POROTON Ziegelwerke KG. Bild: tdx/JUWÖ Poroton-Werke

Zum 01. Januar 2017 übernehmen die JUWÖ Poroton-Werke Ernst Jungk u. Sohn GmbH, Wöllstein (Rheinland-Pfalz) die Adolf Zeller GmbH & Co. POROTON Ziegelwerke KG, Alzenau (Bayern). Durch die Übernahme werden die JUWÖ Poroton-Werke mit einem Umsatz von fast 30 Mio. Euro und 132 Mitarbeitern größter Ziegelhersteller in Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordbayern und dem Saarland und damit einer der führenden Baustoffproduzenten in der Metropolregion Rhein-Main sowie in West- und Südwest-Deutschland. Zeller Poroton bleibt unter dem Dach und dem Corporate Design der JUWÖ Poroton-Werke als Firmenname erhalten. Alle Mitarbeiter werden übernommen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die JUWÖ Poroton-Werke und Zeller Poroton betreiben bereits gemeinsame Produktentwicklung sowie -management und sind Gründungsmitglieder der Mein Ziegelhaus Gruppe, einer gemeinsamen Dachorganisation, der sieben Mauerziegelhersteller angehören. „Mit der Übernahme werden die Stärken der Werke unter einheitlicher Leitung gebündelt und fokussiert. Ziel ist es, die herausragende Stellung des Baustoffs Ziegel auch in Zukunft zu sichern und auszubauen“, sagt Dipl.-Kfm. Univ. Stefan Jungk, Inhaber und Geschäftsführer der JUWÖ Poroton-Werke. „JUWÖ Ziegel bieten damit mehr denn je Lösungen für die heutigen Anforderungen an gesundes und bezahlbares Bauen.“

Durch die Übernahme werden die JUWÖ Poroton-Werke mit einem Umsatz von fast 30 Mio. Euro und 132 Mitarbeitern größter Ziegelhersteller in Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordbayern und dem Saarland. Zeller Poroton bleibt unter dem Dach und dem Corporate Design der JUWÖ Poroton-Werke als Firmenname erhalten. Bild: tdx/JUWÖ Poroton-Werke

Das Familienunternehmen JUWÖ Poroton-Werke ist seit 1862 Spezialist für hochwärmedämmende vollkeramische Mauerziegel, Preisträger des Großen Preis des Mittelstands sowie Unternehmen des Jahres 2017 des Landkreises Alzey-Worms.

Zeller Poroton gehört zu den Pionieren der modernen Ziegelindustrie. Schon seit 1808 werden in Alzenau Ziegel gebrannt. Das Unternehmen war einer der ersten Poroton-Produzenten in Deutschland und auch der erste mit Mineralwolle gefüllte Ziegel (MZ Ziegel) wurde in Alzenau hergestellt.

Die Details der zukünftigen Zusammenarbeit mit bestehenden Kunden und mögliche Veränderungen werden rechtzeitig im gemeinsamen Dialog besprochen.

Bei Rückfragen: Stefan Jungk, Telefon: 06703/910-114, Telefax: 06703/910-139, E-mail: jungk@juwoe.de.

Weitere Informationen sind unter www.juwoe.de erhältlich.

 

Mein Ziegelhaus auf der BAU 2017

Mit verbesserten Produkten, kompetenten Ansprechpartnern und erweitertem Dienstleistungsangebot startet Mein Ziegelhaus auf der Weltleitmesse BAU in die neue Bausaison.

Bild: Aus dem bewährten Baustoff Ziegel ist ein High-Tech Produkt geworden, dem der Spagat zwischen Stabilität und den Anforderungen an Wärme-, Schall- sowie Brandschutz bestens gelingt. Mein Ziegelhaus stellt während der BAU 2017 verbesserte Produktqualitäten vor, bei denen insbesondere die verbesserte Tragfähigkeit hervorsticht. Foto: Mein Ziegelhaus

Der mittelständische Verbund Mein Ziegelhaus punktet bei Kunden und Partnern seit über einem Jahrzehnt mit innovativen Produkten, kurzen Vertriebswegen, Kompetenz sowie Kundennähe und -beratung. Ebenfalls nicht wegzudenken ist die Präsenz auf der zweijährlich stattfindenden Weltleitmesse BAU im München. Auch im kommenden Januar wird Mein Ziegelhaus gemeinsam mit seinen Mitgliedern den Branchentreffpunkt nutzen, um Produktoptimierungen sowie erweiterte Service- und Dienstleistungsangebote vorzustellen. Der Messestand wird in Halle A3, Standnummer 329 zu finden sein.

Optimierte Ziegel für den Geschosswohnungsbau

Die Anforderungen an den Mauerwerksbau verändern sich stetig. Vor allem der mehrgeschossige Wohnungsbau und der hochwertige Einfamilienhausbau stehen aktuell im Fokus. Die Ziegelwerke von Mein Ziegelhaus haben aus dem seit Jahrtausenden bewährten Baustoff Ziegel ein High-Tech Produkt entwickelt, dem der Spagat zwischen Stabilität und den Anforderungen an Wärme-, Schall- sowie Brandschutz bestens gelingt. Während der BAU 2017 werden die verbesserten Produktqualitäten vorgestellt, bei denen insbesondere die verbesserte Tragfähigkeit hervorsticht.

Bild: Die Mitglieder von Mein Ziegelhaus zählen aufgrund ihrer Erfahrung und der Kompetenz ihrer Mitarbeiter als regionale Informationszentren für Mauerwerks- und Wohnungsbau. Unter anderem stehen unterschiedliche Fach- und attraktive Referenzbroschüren zur Verfügung. Foto: Mein Ziegelhaus

Dienstleistungen werden groß geschrieben

Die Mitglieder von Mein Ziegelhaus zählen aufgrund ihrer Erfahrung und der Kompetenz ihrer Mitarbeiter als regionale Informationszentren für Mauerwerks- und Wohnungsbau. Neben einer Vielzahl an Veranstaltungen, vom Bauherrenabend über Kurzseminare zur aktuellen EnEV bis hin zu den jährlichen Mauerwerkstagen, stehen unterschiedliche Fach- und attraktive Referenzbroschüren sowie hochwertige Berechnungssoftware größtenteils kostenlos zur Verfügung. Auf der BAU wird Mein Ziegelhaus zudem einen gesonderten Informationsbereich für Architekten und Bauingenieure schaffen.

 

Mein Ziegelhaus Mauerwerkstage 2017

Als anerkannte Fortbildungsveranstaltungen werden die Mauerwerkstage von Mein Ziegelhaus von Architekten, Ingenieuren, Bauträgern und -unternehmern geschätzt. Zu Jahresbeginn 2017 finden erneut fünf Termine mit hochkarätigen Referenten statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Die Mauerwerkstage von Mein Ziegelhaus finden 2017 in Ulm (07. Februar), Memmingen (08. Februar) sowie Deggendorf (09. Februar) statt. Bereits in Planung sind zudem Termine in Bonenburg und Dortmund. Anmeldungen für die anerkannte Fortbildungsveranstaltung sind ab sofort möglich. Bild: Mein Ziegelhaus

Die Mauerwerkstage des mittelständischen Ziegelverbunds Mein Ziegelhaus sind eine zum Standard gewordene Fachtagungsreihe rund um den Mauerwerks- und Wohnungsbau. Die als Fortbildungsveranstaltung anerkannten Tagungen finden auch 2017 ihre Fortsetzung. An insgesamt fünf Eintagesterminen im Süden und Westen Deutschlands wird das Leitthema „Wohnungsbau“ mit seinen unterschiedlichen Facetten beleuchtet. Speziell werden die Auswirkungen der aktuellen Normen- und Baurechtsänderungen aufgezeigt. Abgerundet wird das Tagesprogramm mit detaillierten Hinweisen zur Planung und Ausführung von Ziegelmauerwerk nach der neuen Schallschutznorm sowie die Vorstellung der wirtschaftlichen Potenziale von Digitalisierung und Baustellenlogistik.

Architekten, Ingenieure, Bauträger und Bauunternehmer erhalten auf den Mauerwerkstagen von Mein Ziegelhaus detaillierte und anwendungsbezogene Informationen. Bild: Mein Ziegelhaus

Als Referenten konnten erneut renommierte Fachleute gewonnen werden. Unter anderem referieren Dipl.-Ing Stefan Horschler, Architekt im Büro für Bauphysik Hannover, Prof. Dr. Michael Krupp, HSAOps Forschungsgruppe für optimierte Wertschöpfung der Hochschule Augsburg, Dipl.-Ing. Michael Gierga, Geschäftsführer der Ingenieurgesellschaft Kurz und Fischer sowie RA Univ.-Prof. em. Dr. iur. Axel Wirth. Darüber hinaus werden Dipl.-Kfm. Jörg Flasdieck, Heinze GmbH Marktforschung, sowie Dipl.-Ing. Hans R. Peters, Geschäftsführer von Mein Ziegelhaus, aktuelle Entwicklungen zum Bauen mit Ziegeln und dem Wohnungsbau vorstellen.

Begleitende Ausstellungen verschiedener Hersteller sowie praktische Vorführungen runden den informativen Branchentreffpunkt der Mauerwerkstage ab. Bild: Mein Ziegelhaus

Die Termine werden von den Mitgliedsunternehmen von Mein Ziegelhaus durchgeführt. Den Auftakt machen die Ziegelwerke Bellenberg und Klosterbeuren in Ulm (07. Februar 2017) und Memmingen (08. Februar 2017). Das Ziegelwerk Erbersdobler lädt zu seiner Veranstaltung nach Deggendorf ein (09. Februar 2017). Das Ziegelwerk Lücking ist in Warburg-Bonenburg (23. März 2017) und Dortmund (27. März 2017) Gastgeber. Anmeldungen werden gerne von den gastgebenden Ziegelwerken entgegengenommen.

 

Informationen zu den Mauerwerkstagen sind unter www.mauerwerkstag.infowww.luecking.de und www.erbersdobler-ziegel.de erhältlich.

 

Ziegelwerk Erbersdobler kooperiert mit Mein Ziegelhaus

Die von Architekten, Verarbeitern und Bauherren besonders geschätzten MZ-Ziegel sind ab sofort auch im östlichen Bayern erhältlich.

Bild: Mein Ziegelhaus und das Ziegelwerk Erbersdobler kooperieren. Ziel ist eine Stärkung beider Seiten und ein kontinuierlicher Erfahrungsaustausch. Die Kunden profitieren von hochwertigen Produkten zu vernünftigen Preisen. Foto: Mein Ziegelhaus

Seit rund zwölf Jahren existiert der mittelständische Verbund Mein Ziegelhaus. Bestehend aus den sechs Mauerziegelherstellern Ziegelwerk Bellenberg (Bellenberg), Juwö Poroton Werke (Wöllstein), Ziegelwerk Klosterbeuren (Klosterbeuren), Stengel Ziegel (Donauwörth), Ziegelwerk Lücking (Paderborn) und die Zeller-Poroton Ziegelwerke (Alzenau) wurden in dieser Zeit Synergien erarbeitet und erfolgreich am Markt eingesetzt. Vor allem die kontinuierliche Produktentwicklung der sogenannten MZ-Ziegel hat maßgeblich zum dauerhaften, gemeinsamen Erfolg beigetragen. Pünktlich zur kommenden Weltleitmesse BAU in München freut sich der Verbund, dass das renommierte Ziegelwerk Erbersdobler aus Fürstenzell bei Passau mit Mein Ziegelhaus kooperiert. „Das Familienunternehmen Erbersdobler agiert auf Basis der gleichen Werte wie unsere Mitglieder“, so Dipl.-Ing. Hans R. Peters, Geschäftsführer von Mein Ziegelhaus. „Die Kooperation wird beide Seiten stärken und zu einem kontinuierlichen Erfahrungsaustausch beitragen. Unsere Kunden profitieren von hochwertigen Produkten zu vernünftigen Preisen.“

Bild: Geschäftsführer Florian Erbersdobler sieht in der Zusammenarbeit mit Mein Ziegelhaus eine hervorragende Ergänzung zur hauseigenen ecoton-Produktlinie und eine weitere Unterstützung des bereits heute ausgeprägten Servicegedankens. Foto: Mein Ziegelhaus

Das Ziegelwerk Erbersdobler im niederbayerischen Fürstenzell wurde 1892 gegründet und zählt heute zu den bedeutendsten Ziegelherstellern im regionalen Markt. Mit über 40 Mitarbeitern wird eine Produktionskapazität von 100 Millionen Normalformatziegeln pro Jahr erzielt. Die Philosophie von Erbersdobler ist eindeutig: „Innovation und Tradition spielen bei uns eine herausragende Rolle ebenso wie der kundenorientierte Service und eine rundum kompetente Beratung zum Einsatz der Produkte. Wir bekennen uns durch kontinuierliche Investitionen in die Fertigungstechnik zu unserem niederbayerischen Heimatstandort in Fürstenzell“, so Geschäftsführer Florian Erbersdobler. „In der Zusammenarbeit mit Mein Ziegelhaus sehen wir eine hervorragende Ergänzung zu unserer hauseigenen ecoton-Produktlinie. Darüber hinaus versprechen wir uns Vorteile für die zukünftige Produktentwicklung und eine weitere Unterstützung unseres bereits heute ausgeprägten Servicegedankens.“

 

 

Zukunft Ziegel im Wohnungsbau

Interview anlässlich der Informationsgespräche der BAU 2017.

Bild: Dipl.-Ing. Hans R. Peters, Geschäftsführer von Mein Ziegelhaus. Foto: Mein Ziegelhaus

Dipl.-Ing. Hans R. Peters, Geschäftsführer von Mein Ziegelhaus, im Gespräch über die Entwicklung des Baustoffs Ziegel, die Aufgaben der Ziegelproduzenten und die Erwartungen an die BAU.

Die Baubranche boomt und freut sich über eine anhaltend hohe Nachfrage. Wie stark können die mittelständischen Ziegelwerke davon profitieren?

Peters: „Insbesondere die Zunahme von Mehrfamilienhäusern sorgt für eine erhöhte Nachfrage nach Ziegeln, da diese den Fächer der unterschiedlichsten Anforderungen von der Statik bis zum Wärme-, Schall- und Brandschutz derzeit am besten bedienen. Allerdings merken wir auch, dass die Anforderungen an vertiefende Informationen gerade für die Planungsphase deutlich zugenommen haben. Dies nehmen wir aktuell auf, um unser Informationsangebot nochmals zu verbessern.“

Auch Baukosten steigen, aber gerade die Wandbaustoff-Hersteller beklagen einen gewissen Preisdruck? Ist das nicht ein Widerspruch?

Peters: „Es hört sich paradox an, ist aber Wirklichkeit. Entscheidend in Bezug auf die gestiegenen Baukosten ist natürlich, dass die Nebenkosten für Fachingenieurleistungen überdurchschnittlich gestiegen sind, insbesondere aber die Kosten für die Haus- und Heizungstechnik. Dies ist auch ein wesentliches Ergebnis der Baukostensenkungs-Kommission. Der Wandbaustoff Ziegel ist dagegen seit Jahren preisstabil, bezogen auf seine Leistungsfähigkeit sogar preisgünstiger geworden. Unsere Investitionen in die Produktentwicklung können wir in der Tat aufgrund des großen Wettbewerbsdrucks – auch durch andere Konstruktionsarten – nicht an den Markt weitergegeben. Diese Situation werden wir vor den anstehenden Aufgaben, insbesondere vor dem Hintergrund der Anforderungen an die Energieeinsparungen, nicht auf Dauer halten können.“

Die immer neuen Anforderungen der EnEV an den Ziegel bringen ihn an seine Leistungsgrenzen. Ist das Ende der Fahnenstange erreicht?

Peters: „Nein, Gott sei Dank noch nicht. Der Ziegel ist heute ein High-Tech Produkt. Wir werden es in den Einzeldisziplinen zwar nur noch marginal verbessern können, aber vor dem Hintergrund der Bauaufgabe – dem Wohnungsbau und nicht dem Bau von Wolkenkratzern oder Multifunktionsarenen – ist das Zusammenwirken aller Leistungsmerkmale entscheidend. Diesbezüglich haben wir noch Potenzial. Auf dem Weg zum Nullenergiegebäude ist es entscheidend, das Zusammenspiel von Gebäudehülle und -technik zu optimieren. Dafür haben wir beispielsweise mit den Faktoren einer hervorragenden Wärmedämmung und -speicherung massive Vorteile.“

Warum konnte die Außenwand im Vergleich zur Haus- und Heiztechnik, Dämmung, Fenstern und Türen ihren Stellenwert in den vergangenen Jahren nicht ausreichend verdeutlichen?

Peters: „Eine interessante Frage; in der Tat ist der Ziegel wie eh und je in vielen Bereichen des Wohnungsbaus marktführender Wandbaustoff – mit sogar leicht zunehmender Tendenz – aber in den Medien wird meist über Haustechnik und Smart Home berichtet. Die digitale Umgestaltung unserer Erlebniswelt ist en vogue. Die Ziegelwand braucht ganz einfach kein App – sie funktioniert von alleine – sommers wie winters, jahraus und jahrein. Das genauso bis zum Plus-Energie-Haus beizubehalten ist unser Ziel.“

Trotz vieler bauphysikalischer und ökologischer Vorteile werden Mauerziegeln im Wohnungsbau vor allem von Investoren Nachteile nachgesagt – zum einen in Sachen Bauzeit und den damit verbundenen Baukosten, zum anderen wegen der geringeren Flächenerträge durch weniger schlanke Außenwände. Mit welchen Konzepten können die Ziegler hier gegensteuern?

Peters: „Auch diesbezüglich stellen wir eine Diskrepanz fest. Während immer mehr Investoren die massive Ziegelbauweise bevorzugen, werden diese Vorurteile wieder zu Unrecht geschürt. Ein Nebenergebnis der Baukostensenkungskommission hat eindeutig belegt, dass die massive Außenwand die kostengünstigste Variante ist. Betrachtet man den Erhaltungsaufwand über die Lebensdauer, wird sie nochmals günstiger. Auch die Unterstellungen in Bezug auf die Bauzeit oder die Wanddicke sind widerlegt. Ohne Frage sind monolithische Ziegelwände zurzeit die optimale Lösung für den Wohnungsbau – vom Einfamilienhaus bis zum Mehrgeschosser.“

Die junge Generation Architekten befasst sich kaum noch mit Mauerwerk. Warum?

Peters: „Dies ist eine vergleichbare Situation wie bei „Smart Home“. Die Ziegelwand funktioniert und die technischen Funktionalitäten sowie dazu notwendige Detailkenntnisse vermittelt die Industrie berufsbegleitend. Dem gegenüber beschäftigen sich junge Architekten und Ingenieure – notgedrungen – mit komplexen und komplizierten Lösungen. Dies gilt – durchaus auftragsgemäß – auch für die Hochschulen. Darüber hinaus stößt die Ziegelindustrie in Segmente vor, in denen sie bisher wenig präsent war. Im Zuge dessen haben zwar viele Planer und Bauausführende den Ziegel als einen sehr guten Baustoff wiederentdeckt. Es kommt aber trotzdem vor, dass Architekten, Statiker oder Bauphysiker selten oder noch gar nicht mit Ziegeln gearbeitet haben, weil ihnen nicht klar ist, dass alle gesetzlichen Vorgaben mit Ziegeln erfüllt werden können.“

Was unternimmt ein Verbund wie Mein Ziegelhaus, um dieses verloren gegangene Wissen zu vermitteln und diese Zielgruppe wiederzugewinnen?

Peters: „Wichtig ist es, nicht nur Gutes zu tun, sondern auch darüber zu sprechen. Wir verstärken daher unser Engagement in Aus- und Weiterbildung. Das Ziegel Zentrum Süd betreibt aktive Hochschularbeit und wir bieten zahlreiche Fachveranstaltungen bis zu den Mauerwerkstagen in den wichtigen Regionen Deutschlands an. Darüber hinaus stellen wir Fachbroschüren und aktuelle Bauphysik-Programme größtenteils kostenlos zur Verfügung.“

Mein Ziegelhaus ist auch 2017 auf der BAU vertreten. Was erwartet die Fachbesucher?

Peters: „Die BAU ist für uns die wichtigste Plattform in Sachen Kundenbindung und -akquise. Traditionell stellen wir dann verbesserte sowie neue Produkte vor, ebenso die aktuelle Palette unserer kommunikationstechnischen Hilfsmittel – von der Fachbroschüre bis zum Berechnungsprogramm. Das werden wir auch 2017 so machen. Ich kann alle nur einladen vorbeizukommen und sich von der Leistungsfähigkeit moderner Ziegel zu überzeugen.“

 

 

1. DIN-Mauerwerksforum 2016: Lösungen für bezahlbaren Wohnraum

Am 29. November 2016 findet in Berlin eine Gemeinschaftstagung zum Thema energieeffizienter und modularer Wohnungsbau mit Mauerwerk statt. Architekten, Ingenieure sowie Fachleute aus Kommunen und der Wissenschaft können sich ab sofort anmelden.

Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen ist eine der dringendsten Herausforderungen von Politik und Gesellschaft. Foto: Mein Ziegelhaus
Bild: Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen ist eine der dringendsten Herausforderungen von Politik und Gesellschaft. Foto: Mein Ziegelhaus

Seit dem vergangenen Jahr hat sich die Lage auf dem deutschen Wohnungsmarkt dramatisiert. Aktuelle Studien besagen, dass hierzulande in den nächsten Jahren ein Bedarf von rund 400.000 neuen Wohneinheiten pro Jahr besteht. Nahezu 150.000 davon sollen neue Wohnungen in mehrgeschossigen Häusern werden, die von Haushalten mit mittlerem und unterem Einkommen angemietet werden können. Das erste Mauerwerksforum, das am 29. November 2016 in Berlin stattfindet, geht daher intensiv auf die aktuellen Herausforderungen ein. Vor allem modulares Bauen mit Mauerwerk wird in interessanten Vorträgen von mehreren Seiten beleuchtet, gilt dies doch als kostensparende und schnelle Maßnahme zur Errichtung bezahlbarer Wohneinheiten.

Breites Themenspektrum und Praxisbeispiele

Initiiert von der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM), der DIN-Akademie und dem Beuth-Verlag, werden Fachexperten unter dem Titel „Energieeffizienter und modularer Wohnungsbau mit Mauerwerk“ ihre neuesten Untersuchungen präsentieren. Die Themen reichen dabei von Vergleichen zwischen Massiv- und Leichtbau über Musterstatiken beim modularen Bauen nach Eurocode 6 bis hin zu neuesten Forschungs- und Pilotprojekten zur Planung und Errichtung von Niedrigstenergiehäusern. Anhand konkreter Praxisbeispiele wird das Thema darüber hinaus veranschaulicht. Insgesamt erwarten die Teilnehmer aus der Wohnungs-, Immobilien- und Baubranche sowie aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik elf interessante Vorträge renommierter Redner.

Alle Informationen sowie das Anmeldeformular sind hier zu finden.  Für Fragen und zur Anmeldung steht Silke Reinhardt (DGfM) unter Telefon: 030-2535 9640 oder E-Mail: mail@dgfm.de gern zur Verfügung.

Das Mauerwerksforum 2016 auf einen Blick:

Wann: 29. November 2016, 10:00 bis ca. 17:30 Uhr

Wo: DIN Institut für Normung e.V., Am DIN-Platz, Burggrafenstraße 6, 10787 Berlin

 

JUWÖ ist Preisträger des Großen Preis des Mittelstandes 2016

Im Rahmen einer festlichen Preisverleihung in Düsseldorf wurde JUWÖ Poroton am 10. September die Auszeichnung Preisträger 2016 im Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ verliehen.

JUWÖ Preisträger Mittelstandspreis 2016

Bild: JUWÖ Chef Stefan Jungk und seine Frau Yvonne freuen sich, den Preis in Form einer Statue im Namen aller JUWÖ Mitarbeiter entgegennehmen zu dürfen. (Foto: JUWÖ Poroton)

Als diesjähriger Preisträger sieht sich JUWÖ Poroton in seiner positiven Entwicklung bestätigt. Nachdem der Ziegelproduzent bereits 2014 als Finalist geehrt wurde, erhielt er nun überraschend die Auszeichnung Preisträger 2016 im Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“. Bundesweit wurden für diesen wichtigsten deutschen Mittelstandswettbewerb insge­samt 4.796 Unternehmen nominiert. In Rheinland-Pfalz waren es rund 680.

Die Wettbewerbskriterien, die für die Bewertungen maßgeblich waren, lauteten:

Gesamtentwicklung des Unternehmens – Basis des Handels
Beschäftigung und Ausbildung – Arbeitsplatzmaschine Mittelstand
Innovation und Modernisierung – die Zukunftssicherung
Engagement in der Region – Gemeinnutz als Wert
Kundennähe. Service. Marketing – vorbereitet auf den Wandel

JUWÖ konnte sich in diesen Kriterien durchsetzen und zählt damit zu den besten mittelständischen Unternehmen in Deutschland.

 

Investition in die Umwelt

Noch ökologischer, noch energieeffizienter: Mit der Erneuerung der seit 1993 bestehenden Rauchgasreinigungsanlage im Werk 2 hat das Ziegelwerk Klosterbeuren jetzt seinen Produktionsprozess optimiert. Mit der Investition in Höhe von 1,2 Millionen Euro leistet das Traditionsunternehmen aus Klosterbeuren (Unterallgäu) erneut einen großen Beitrag in den Umweltschutz. Das Bundeswirtschaftsministerium hat das Projekt über das Programm „Energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse“ mit einem Zuschuss gefördert.

Bild: Investition in den Umweltschutz: Das Ziegelwerk Klosterbeuren hat jetzt seine Rauchgasreinigungsanlage erneuert. (Foto: Ziegelwerk Klosterbeuren)

Bild: Investition in den Umweltschutz: Das Ziegelwerk Klosterbeuren hat jetzt seine Rauchgasreinigungsanlage erneuert. (Foto: Ziegelwerk Klosterbeuren)

Das Ziegelwerk Klosterbeuren hat sich seit jeher einem verantwortungsvollem Umwelt-Management verschrieben. Bereits im Jahr 2012 war das Unternehmen als erster Mauerziegelhersteller der Welt vom TÜV Süd für sein ausgeklügeltes Energiemanagementsystem nach DIN EN 16001 zertifiziert worden und erreichte auf Anhieb auch das Audit nach der neuen Norm DIN EN 50001. Allein in den vergangenen fünf Jahren investierte das Unternehmen mehr als 2,5 Millionen Euro in Energiesparmaßnahmen.

Die Erneuerung der seit 1993 betriebene Rauchgasreinigungsanlage – damals die erste überhaupt in der Ziegelindustrie – wurde zusammen mit der Firma E.I.Tec aus Bayreuth geplant und umgesetzt.

Herzstück der erneuerten Anlage sind keramische Wabenkörper, die als Speichermasse in den Thermoreaktor eingesetzt wurden. Die wabenförmige Oberfläche ermöglicht dabei nicht nur eine effizientere Wärmeübertragung, sondern auch einen höheren Wirkungsgrad im Vergleich zur alten Anlage. Zudem benötigen die Wabenkörper eine geringere Ventilatorleistung, was zusätzlich elektrische Energie spart.

In der Rauchgasreinigungsanlage werden mit organischen Schadstoffen belastete Abgase auf über 800 Grad erhitzt. Dadurch werden die Schadstoffe rückstandslos verbrannt. (Foto: Ziegelwerk Klosterbeuren)

Bild: In der Rauchgasreinigungsanlage werden mit organischen Schadstoffen belastete Abgase auf über 800 Grad erhitzt. Dadurch werden die Schadstoffe rückstandslos verbrannt. (Foto: Ziegelwerk Klosterbeuren)

Das Prinzip der thermisch regenerativen Rauchgasreinigung bleibt dabei unverändert: Die 150 bis 200 Grad heißen und mit organischen Schadstoffen belasteten Abgase, die beim Brennen der Ziegel entstehen, werden bei der Rauchgasreinigung auf über 800 Grad Celsius erhitzt. Dadurch werden alle organischen Schadstoffe rückstandslos verbrannt. Die erhitzten, gereinigten Abgase werden dann in der Anlage durch zwei keramische Wärmetauscher geleitet, die sie abkühlen. Anschließend wird die saubere Abluft über einen Kamin abgeleitet.

Die Wärme-Energie, die beim Abkühlungsprozess zurückbleibt, wird in den keramischen Wabenkörpern gespeichert. Dies dient im ersten Wärmetauscher dazu, neue und mit organischen Schadstoffen belastete Abgase vorzuwärmen, sodass nur noch eine geringe Menge an Erdgas für die Erhitzung über 800 Grad Celsius benötigt wird. Teilweise kann die Anlage sogar autotherm, also ohne zusätzliche Energie, laufen. Die im zweiten Wärmetauscher gespeicherte Energie wird zum Trocknen der Ziegel verwendet. „Das ist Effizienz pur“, freut sich Michael Offner, Technischer Leiter im Ziegelwerk Klosterbeuren, über die Vorteile der neuen Rauchgasreinigungsanlage. „Das schont nicht nur unsere Betriebskosten, sondern vor allem auch die Umwelt.“

 

Einfach und effizient: Broschüre zur Bemessung und Konstruktion von Ziegelmauerwerk

Mein Ziegelhaus erleichtert mit der aktualisierten Broschüre „Bemessung von Ziegelmauerwerk“ den Einstieg in den Eurocode 6. Die Broschüre steht blätterbar und als Download zur Verfügung.

MZ Fachbroschuere Bemessung

Seit mehr als zwei Jahrzehnten war der neue Eurocode 6 angekündigt. Nun sind die aktualisierten europäischen Normen zur Berechnung, Bemessung, Konstruktion und Ausführung von unbewehrten Mauerwerksbauten auch bauaufsichtlich eingeführt – DIN EN 1996 löst DIN 1053-1 ab. Die aktualisierte Broschüre „Bemessung von Ziegelmauerwerk“ stellt die „Vereinfachten Berechnungsmethoden“ nach DIN EN 1996-3 (inklusive nationalem Anhang DIN EN 1996-3/NA) übersichtlich vor und ergänzt sie mit vielfältigen Zahlenbeispielen. Damit ist die von der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel im Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e.V. herausgegebene Publikation ein wertvolles Hilfsmittel für Planer und Ingenieure, um sich zügig mit dem Eurocode 6 vertraut zu machen.

Detaillierte statische Nachweise für ein Mehrfamilienhaus zeigen in der Anlage der Broschüre auf, dass die Bemessung von Ziegelmauerwerk im üblichen Hochbau auch in Zukunft einfach und effizient sein wird. Sie verdeutlichen zudem, dass auch mehrgeschossige Wohngebäude problemlos mit monolithischem Ziegelmauerwerk realisierbar sind.

Die Broschüre wird von Mein Ziegelhaus als blätterbare PDF und zum Download kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

Rund 1.600 Besucher bei den Mauerwerkstagen 2016

Die im 1. Quartal 2016 stattgefundenen Mauerwerkstage von Mein Ziegelhaus und seinen Mitgliedern besuchten rund 1.600 Besucher. Veranstalter, Referenten und Besucher zeigten sich hochzufrieden mit den vermittelten Inhalten rund um das Thema Mauerwerksbau.

Rund 1.600 Teilnehmer besuchten die Mauerwerkstage im 1. Quartal 2016. Die Fachtagungsreihe zählt seit Jahren zu den bewährten Treffpunkten der Branche und unterstreicht die starke Position des Mein Ziegelhaus Verbunds im Süden und Westen Deutschlands. Bild: Mein Ziegelhaus

Bild: Rund 1.600 Teilnehmer besuchten die Mauerwerkstage im 1. Quartal 2016. Die Fachtagungsreihe zählt seit Jahren zu den bewährten Treffpunkten der Branche und unterstreicht die starke Position des Mein Ziegelhaus Verbunds im Süden und Westen Deutschlands. (Foto: Mein Ziegelhaus)

Mit insgesamt fünf Veranstaltungen in Memmingen, Ulm, Rain am Lech, Warburg und Dortmund sowie einer unabhängigen, aber inhaltsgleichen Fachtagung in Pocking, hochwertigen Begleitausstellungen und fast durchweg ausgebuchten Terminen waren die Mein Ziegelhaus Mauerwerkstage 2016 ein voller Erfolg. „Rund 1.600 Teilnehmer zeigen, dass die Fachtagungsreihe für Bauträger, Architekten und Ingenieure ein fester Termin im Kalender ist. In Gesprächen zeigten sich die Besucher sehr zufrieden mit Qualität und Aktualität der Inhalte“, so Dipl.-Ing. Hans R. Peters, Geschäftsführer von Mein Ziegelhaus. „Zugleich zeigt Mein Ziegelhaus seine starke Position als geschätzter und zuverlässiger Partner im Süden und Westen Deutschlands.“

Auf reges Interesse stießen die Mauerwerkstage auch in diesem Jahr. Auf allen Veranstaltungen zeigte sich ein enormes Interesse der Baubranche an den präsentierten Fachinformationen. (Bild: Mein Ziegelhaus) 

Bild: Auf reges Interesse stießen die Mauerwerkstage auch in diesem Jahr. Auf allen Veranstaltungen zeigte sich ein enormes Interesse der Baubranche an den präsentierten Fachinformationen. (Foto: Mein Ziegelhaus)

In diesem Jahr drehten sich die Mauerwerkstage um die Energieeinsparverordnung 2016, die neue Schallschutznorm sowie das sich ändernde Bau- und Architektenrecht. Die damit einhergehenden wesentlichen Änderungen bei Planung und Ausführung wurden von renommierten Referenten themenspezifisch und neutral beleuchtet. Darüber hinaus wurden die neuen Bauphysikprogramme von Mein Ziegelhaus vorgestellt und Beispiele für die Umsetzung von preiswertem und sicherem Wohnungsbau aufgezeigt.

Das erfolgreiche Konzept der Mauerwerkstage wurde erstmalig vom Ziegelwerk Erbersdobler für die Region Passau übernommen. Die unabhängige, allerdings inhaltsgleiche Veranstaltung überzeugte auf Anhieb. (Bild: Mein Ziegelhaus)

Bild: Das erfolgreiche Konzept der Mauerwerkstage wurde erstmalig vom Ziegelwerk Erbersdobler für die Region Passau übernommen. Die unabhängige, allerdings inhaltsgleiche Veranstaltung überzeugte auf Anhieb. (Foto: Mein Ziegelhaus)

Themen der diesjährigen Fachtagungsreihe waren unter anderem die Energieeinsparverordnung 2016, neue Schallschutznormen sowie das sich ändernde Bau- und Architektenrecht. (Bild: Mein Ziegelhaus)

Bild: Themen der diesjährigen Fachtagungsreihe waren unter anderem die Energieeinsparverordnung 2016, neue Schallschutznormen sowie das sich ändernde Bau- und Architektenrecht. (Foto: Mein Ziegelhaus)

Bild: Die Lücking Bau-Symposien fanden in diesem Jahr in Dortmund und Warburg-Bonenburg statt. Beide Veranstaltungen waren mit insgesamt 700 Besuchern ausgebucht. (Foto: Mein Ziegelhaus)

Bild: Die Lücking Bau-Symposien fanden in diesem Jahr in Dortmund und Warburg-Bonenburg statt. Beide Veranstaltungen waren mit insgesamt 700 Besuchern ausgebucht. (Foto: Mein Ziegelhaus)

An allen Veranstaltungsorten rundeten hochwertige Begleitausstellungen verschiedener Unternehmen die Mauerwerkstage ab. (Bild: Mein Ziegelhaus)

Bild: An allen Veranstaltungsorten rundeten hochwertige Begleitausstellungen verschiedener Unternehmen die Mauerwerkstage ab. (Foto: Mein Ziegelhaus)

Besucherrekord für Lücking Bau-Symposien 2016

Die Anfang März vom Mein Ziegelhaus Mitglied Lücking Ziegelwerk veranstalteten Bau-Symposien waren ein voller Erfolg. Planer, Architekten sowie Bauträger und -unternehmer erhielten einen Überblick zu den neuesten Entwicklungen aus Technik und Gesetzgebung und zeigten sich von der hohen Informationsdichte begeistert.

Die Lücking Bau-Symposien fanden in diesem Jahr in Dortmund und Warburg-Bonenburg statt. Beide Veranstaltungen waren mit insgesamt 700 Besuchern ausgebucht. Bild: Mein Ziegelhaus/Jens Vestweber

Bild: Die Lücking Bau-Symposien fanden in diesem Jahr in Dortmund und Warburg-Bonenburg statt. Beide Veranstaltungen waren mit insgesamt 700 Besuchern ausgebucht. (Mein Ziegelhaus/Jens Vestweber)

Am 07. und 08. März fanden in Dortmund und Warburg-Bonenburg die Lücking Bau-Symposien statt. Mehr als 700 Architekten und Fachplaner in der Dortmunder Westfalenhalle und Gemeindehalle Bonenburg zeigten ihr Interesse an neuen Anforderungen und Normänderungen für das aktuelle Jahr. Einmal mehr zeigten sich die Zielgruppen der Bauträger, Architekten und Ingenieure sehr zufrieden mit Qualität und Aktualität der Inhalte, die durch die Veranstaltungsreihe vermittelt wurden. In diesem Jahr lagen die Schwerpunkte auf der Energieeinsparverordnung 2016, der neuen Schallschutznorm sowie planerischen und konstruktiven Hinweisen zum Mauerwerksbau. Renommierte Referenten wie Dipl.-Ing. Michael Gierga, Dr. Dieter Figge, Dipl.-Ing. Stephan Böddeker und Dipl.-Ing. Burkhard Prechel vermittelten die wesentlichen Änderungen bei Planung und Ausführung und stellten themenspezifische und neutrale Fachinformationen bereit.  

Besonders erfreulich war die Resonanz. „Wie in den Vorjahren sind wir hochzufrieden mit der Besucherzahl. Architekten und Planer berichten uns, dass die Veranstaltungen fest in ihren Kalendern stehen. Ein besonderer Dank gilt den Referenten, die die Themen anschaulich und verständlich präsentierten“, so Dipl.-Ing. Hans R. Peters, Geschäftsführer von Mein Ziegelhaus.

Deutscher Nachhaltigkeitstag

Mein Ziegelhaus Geschäftsführer Hans R. Peters nahm am 8. Deutschen Nachhaltigkeitstag in Düsseldorf teil.

Mein Ziegelhaus Geschäftsführer Hans R. Peters und Ihre Majestät Königin Silvia von Schweden im Gespräch Bild: Mein Ziegelhaus Geschäftsführer Hans R. Peters und Ihre Majestät Königin Silvia von Schweden im Gespräch über Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. (Foto: Frank Fendler / Marc Darchinger).

Mit rund 2.000 Teilnehmern aus Wirtschaft, Kommunen, Zivilgesellschaft, Politik und Forschung ist der Deutsche Nachhaltigkeitstag einer der großen nationalen Kongresse zur Nachhaltigkeit. In Plenumsrunden und Themenforen diskutierten Experten in Sachen Nachhaltigkeit aktuelle Fragestellungen und stellten ihre Erfahrungen und Best Practice Beispiele vor.

Hans R. Peters war zum Empfang bei Ihrer Majestät Königin Silvia von Schweden geladen. Für ihr langjähriges Engagement wurde Königin Silvia an diesem Abend der Ehrenpreis des Deutschen Nachhaltigkeitspreises verliehen.

 

Neue Bauphysiksoftware

Wie bereits im Vorfeld angekündigt, steht ab Januar 2016 die neue Bauphysiksoftware bereit. Im Einzelnen handelt es sich um die Module Schall 4.0 und Energie 20.20. Beide sind ab dem kommenden Jahr über die Geschäftsstelle von Mein Ziegelhaus zu beziehen.

Bei der technischen Planung von Gebäuden stellen die bauphysikalischen Disziplinen im Zuge steigender Anforderungen an die Energieeffizienz eines Gebäudes zunehmende Herausfor­derungen dar. Speziell im Bereich des bauordnungsrechtlichen Schallschutzes sowie des baulichen Wärmeschutzes sind geeignete Planungswerkzeuge mittlerweile unerlässlich und dienen dem Architekten und Fachplaner als Arbeitsgrundlage. Mit bauaufsichtlicher Einfüh­rung der neuen Schallschutznorm DIN 4109 im Jahr 2016, bei der gegenüber der aktuellen Norm ein komplett neues Nachweiskonzept zugrunde gelegt wird, sowie den geänderten Anforderungen der EnEV 2016 in Verbindung mit neuen förderungsfähigen Effizienzhaus­standards, wird Mein Ziegelhaus neue Softwaremodule für diese Bereiche anbieten.

Leistungsumfang Modul Schall 4.0

Im Vorfeld der bauordnungsrechtlichen Einführung der neuen DIN 4109 – Schallschutz im Hochbau - hat die deutsche Ziegelindustrie eine Software entwickelt, mit der die Nachweisführung im Massivbau erbracht werden kann. Die Bauphysiksoftware Modul Schall 4.0 ermöglicht die Umsetzung der überarbeiteten Normreihe mithilfe einer akustischen Energiebilanz, und prognostiziert die Schalldämmung in Gebäuden mit hoher Zuverlässigkeit. Dabei werden die Schalldämmeigenschaften eines einzelnen Bauteils fortan durch das Di­rektschalldämm-Maß Rw charakterisiert und die Flankenübertragung, die einen wesentli­chen Einfluss auf das resultierende bewertete Bauschalldämm-Maß R’w hat, wird genauer bewertet. Neben der Übertragung des Luftschalls zwischen Räumen können ebenfalls Haustrennwände, die Trittschallübertragung von Massivbauteilen sowie der Luftschall von Außenbauteilen schalltechnisch untersucht und nachgewiesen werden.

Die Bauphysiksoftware Modul Schall 4.0 ermöglicht die Umsetzung der überarbeiteten Normreihe mithilfe einer akustischen Energiebilanz, und prognostiziert die Schalldämmung in Gebäuden mit hoher Zuverlässigkeit. Die Bauphysiksoftware Modul Schall 4.0 ermöglicht die Umsetzung der überarbeiteten Normreihe mithilfe einer akustischen Energiebilanz, und prognostiziert die Schalldämmung in Gebäuden mit hoher Zuverlässigkeit.

Die Bauphysiksoftware Modul Schall 4.0 ermöglicht die Umsetzung der überarbeiteten Normreihe mithilfe einer akustischen Energiebilanz, und prognostiziert die Schalldämmung in Gebäuden mit hoher Zuverlässigkeit.

Leistungsumfang Modul Energie 20.20

Das Bauphysiksoftware Modul Energie 20.20 ermöglicht die komplette Nachweisführung für Bedarfs- und Verbrauchsausweise  nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung 2016, KfW-Nachweisverfahren inklusive KfW-Schnittstelle und dem EEWärmeG. Es können Gebäudeheizlastberechnungen zur Heizkesselauslegung durchgeführt und Solarthermie so­wie PV-Anlagen ausgelegt werden. Ein großes Augenmerk liegt zudem auf der Erstellung von detaillierten Wärmebrückennach­weisen, die wir mit einem integrierten Berechnungstool für monolithische Bauteilsituationen in über 2000 Konstellationen neben den Gleichwertigkeitsnachweisen der DIN 4108 Beiblatt 2 ermitteln können. Zudem ist im Paket eine ergänzende Lösung erhältlich, die den Nachweis für Nichtwohnge­bäude nach den Vorgaben der DIN V 18599 ermöglicht.

Erfreulich ist zudem die Möglichkeit der mobilen Bearbeitung bei einer bestehenden Internetverbindung. Diese Entwicklung ist in Kooperation mit dem Softwareentwickler ESS entstanden, sodass eine innovative Nachweissoftware für den Wohngebäudebe­reich bereitsteht. Unab­hängig davon, ob einLaptop oder Tablet im Gebrauch sind, entsteht für Kundengesprä­che ein unschlagbarer Vorteil durch die vereinfachte Datenaufnahme und die direkte An­zeige vor Ort.

Das Bauphysiksoftware Modul Energie 20.20 ermöglicht die komplette Nachweisführung für Bedarfs- und Verbrauchsausweise nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung 2016, KfW-Nachweisverfahren inklusive KfW-Schnittstelle und dem EEWärmeG.

Das Bauphysiksoftware Modul Energie 20.20 ermöglicht die komplette Nachweisführung für Bedarfs- und Verbrauchsausweise nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung 2016, KfW-Nachweisverfahren inklusive KfW-Schnittstelle und dem EEWärmeG.

 

Das Bauphysiksoftware Modul Schall 4.0 wird für 60,- Euro zzgl. MwSt. für 2 Jahre inklusive aller Updates erhältlich sein. Das Bauphysiksoftware Modul Energie 20.20 zu einem Preis von 299,- Euro inklusive MwSt. p.a. Beide Module erscheinen zum Januar 2016.

 

Baukostenentwicklung: Ross und Reiter klar benennen!

Statement von Mein Ziegelhaus Geschäftsführer
Hans R. Peters zur Baukostenentwicklung

Hans R. Peters Mein Ziegelhaus Geschäftsführer

Hans R. Peters, Geschäftsführer von Mein Ziegelhaus

Mit Spannung erwartet die Branche die Ergebnisse der Baukostensenkungskommission, die voraussichtlich Ende November vorliegen sollen. Sie werden der Diskussion mit Sicherheit weitere Impulse geben, denn unabhängig von der hochaktuellen Flüchtlingsdebatte ist ein dramatischer Anstieg der Baukosten festzustellen.

So weist das Statistische Bundesamt in den gerade erst veröffentlichten "Preisindizes für die Bauwirtschaft" (August 2015, publiziert am 9. Oktober 2015) in den einzelnen Gewerken für mehrgeschossige Wohngebäude zwischen 2009 und 2015 massive Indexanstiege aus.

Doch woher kommen diese massiven Steigerungen mit Preissprüngen von bis zu 60 Prozent, etwa für die Haustechnik, die auch die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e. V. (Arge Kiel) in der Studie "Kostentreiber für den Wohnungsbau" im April 2015 konstatiert?

So weist das Statistische Bundesamt in den gerade erst veröffentlichten "Preisindizes für die Bauwirtschaft" (August 2015, publiziert am 9. Oktober 2015) in den einzelnen Gewerken für mehrgeschossige Wohngebäude zwischen 2009 und 2015 massive Indexanstiege aus. Doch woher kommen diese massiven Steigerungen mit Preissprüngen von bis zu 60 Prozent, etwa für die Haustechnik, die auch die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e. V. (Arge Kiel) in der Studie "Kostentreiber für den Wohnungsbau" im April 2015 konstatiert?  

Die Antwort der Wissenschaftler fällt klar aus: "Über allgemeine Preissteigerungen hinaus führen vor allem gestiegene Qualitätsansprüche und ordnungsrechtliche Anforderungen beispielsweise in Bezug auf Energieeffizienz, Barrierefreiheit, Standsicherheit, Brand- und Schallschutz, Schnee-, Sturm- und Erdbebensicherheit sowie eine Vielzahl von kommunalen Auflagen insbesondere in den letzten Jahren zu deutlich erhöhten Kosten im Wohnungsbau." (Arge Kiel, S. 92)

Ob mehrfache Anhebung der Grunderwerbssteuer, schleppende Genehmigungen von Bauanträgen oder die Zweckentfremdung von Mitteln für den Wohnungsbau - hier müssen in erster Linie die politischen Akteure Rechenschaft ablegen. Gleiches gilt für die örtlich überbordende Regelungswut der Kommunen. Aufzüge, Tiefgaragen-Stellplätze und teure haustechnische Ausstattung sind es in erster Linie, die die Kosten für die Errichtung eines beispielhaften mehrgeschossigen Wohnungsbaus von 983 €/m² Wohnfläche im Jahr 2000 auf 1.432 €/m² Wohnfläche in 2014 haben steigen lassen, so die Arge.

Nicht zu den Kostentreibern gehört nachweislich der Rohbau. Im Gegenteil - im Verhältnis zu den Gesamtbaukosten ist der Anteil für Rohbau im mehrgeschossigen Wohnungsbau von 54 auf 46 Prozent gesunken. Im Einfamilienhausbereich schlägt er heute sogar nur noch mit einem Drittel zu Buche. Die Preise für Material und Verarbeitung stiegen laut Statistischem Bundesamt zwischen August 2014 und August 2015 lediglich um 1,2 Prozent, während die Inflation bei 1,6 Prozent lag.

Betrachtet man ausschließlich die Maurerarbeiten, sieht es sogar noch besser aus: Die Kosten hierfür stiegen gerade einmal um 0,8 Prozent. Betrachtet man zugleich die enormen Leistungszuwächse moderner Hintermauerziegel bei Statik, Wärme- und Schallschutz im Vergleich zu früheren Produktgenerationen, so lässt sich mit Fug und Recht sagen: Das Bauen mit Ziegeln ist noch wirtschaftlicher geworden.

Ein letztes Mal seien an dieser Stelle die Wissenschaftler zitiert: "Um die politische Zielvorgabe von jährlich 250 000 bis 300 000 Wohnungen in Deutschland zu erreichen, wird es unausweichlich sein, maßgebliche Kostentreiber zu begrenzen und die Rahmenbedingungen für das Bauen im Allgemeinen zu verbessern." Das Pestel-Institut prognostizierte jüngst sogar den deutlich höheren Bedarf von 400 000 Wohnungen pro Jahr - es bleibt also zu hoffen, dass die politisch Verantwortlichen die richtigen Entscheidungen treffen.

Statement von Hans R. Peters, Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel, zur aktuellen Debatte um die Baukostenentwicklung

 

Wohnungsbau: 400.000 neue Wohnungen pro Jahr benötigt

Steigender Druck auf dem Wohnungsmarkt: Bis 2020 werden jährlich 400.000 neue Wohnungen benötigt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Pestel-Institus im Auftrag des Bündnisses „Sozialer Wohnungsbau“.

In diesem Jahr werden 260.000 neue Wohnungen gebaut, demnach würden weitere 140.000 fehlen. Den Berechnungen des Instituts liegt die Prognose der Bundesregierung von 800.000 Zuwandern im Jahr 2015 zugrunde.

Laut Bündnis seien für den Wohnungsengpass der Zuzug in die Städte, die Zuwanderung aus anderen EU-Ländern, die steigende Zahl von Flüchtlingen sowie Versäumnisse früherer Jahre verantwortlich. Da in den vergangenen sechs Jahren 770.000 Wohnungen zu wenig gebaut worden seien, fehle es an bezahlbarem Wohnraum und Sozialwohnungen insbesondere in Städten und Ballungsgebieten.

Das Bündnis „Sozialer Wohnungsbau“ schlägt steuerliche Anreize vor, um den Wohnungsbau anzukurbeln. Auf die Grunderwerbssteuer solle verzichtet und die Grundsteuer für geförderte Wohnungen befristet ausgesetzt werden.

 

Änderungshinweis zum Ziegel EnEV-Programm

Mein Ziegelhaus und die Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel e.V. informieren die Anwender der Ziegel EnEV-Nachweissoftware für Wohngebäude, dass die Software über den 31. Dezember 2015 hinaus nicht mehr weitergeführt wird und zukünftig ein gleichwertiges Programm eines Software-Unternehmens angeboten wird.

CD EnEV Nachweisführung

Die Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel e.V. wird mit Inkrafttreten der zweiten Verschärfungsstufe der EnEV 2016 am 1. Januar 2016 die Programmaktualisierungen sowie den Support für die Software insgesamt einstellen.

In den vergangenen Jahren ist es vielfach gelungen - nicht zuletzt aufgrund von Anregungen und Eingaben - das Ziegel EnEV-Programm anwenderfreundlich zu gestalten und in seinem Leistungsspektrum weiter zu erhöhen.

Auch zukünftig wird Mein Ziegelhaus ein Softwareprogramm anbieten. Nähere Informationen hinsichtlich der Kosten und technischen Randbedingungen werden bekanntgeben.

 

German Design Award 2015 –
Ziegelplus als Gewinner ausgezeichnet

News MZ 60 Award

Die Freude war groß, als die Entscheidung bekannt gegeben wurde: Erneut erhält Lücking für ein Produkt eine Auszeichnung. Bereits 2005 wurden wir für den Vorgänger des Planziegel W8 mit dem Effizienz Preis des Landes NRW geehrt. Nun konnte sich der Lücking Planziegel MZ60 stellvertretend für die Produktlinie Ziegelplus gegen eine anspruchsvolle Konkurrenz durchsetzen und einen der renommiertesten Designpreise gewinnen.

Der „German Design Award“ wird jährlich vom Rat für Formgebung verliehen, einer Designinstitution, die bereits im Jahr 1953 auf Initiative des Deutschen Bundestages gegründet wurde und seitdem herausragendes Design aufspürt und auszeichnet. In jeweils zehn Wettbewerbskategorien zeichnete die Fachjury, die sich aus 30 Designexperten aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Gestaltung zusammensetzt, nationale und internationale Spitzenleistungen aus dem Produkt- und Kommunikationsdesign aus.

Ausgezeichnet im Bereich „Excellent Product Design“, in der Kategorie „Building and Energy“

Mit dieser Jurybegründung wurde Ziegelplus von namhaften Designexperten für den „German Design Award 2015“ ausgewählt:
Ziegelplus ist ein innovativer dämmstoffgefüllter Hochlochziegel, der nicht nur höchsten Wärmeschutz bietet, sondern durch die Integration des Dämmstoffs in den Ziegel das Dämmmaterial auch dauerhaft vor Verrottung bewahrt. Der Lücking Planziegel MZ60 ist der Spitzenreiter dieser Reihe. Für ein nachhaltiges Bauen bietet er neben einem ultimativen Plus an Energieeffzienz auch ein Plus an Langlebigkeit für alle Passiv- oder Nullenergiehäuser. Je nach gewählter Geometrie- und Dämmstoffvariante kann ein Plus an Energieeffizienz sowie Statik und Schallschutz erzielt werden. Hochinnovativ und nachhaltig.

Der Preis wird im Februar auf der Messe Frankfurt im Rahmen der Ambiente übergeben.

Direkter Link zur Ausstellung:
http://gallery.designpreis.de

Direkter Link zu Ziegelplus:
http://gallery.designpreis.de/gdagallery/show/Project/ziegelplus.html

 

JUWÖ Poroton im SWR Fernsehen

Ein Team des SWR Fernsehens war bei Mein Ziegelhaus-Mitglied JUWÖ Poroton zu Besuch. Am Dienstag, 25. November 2014 ist der Beitrag zu sehen. In der Mediathek des SWR kann die Sendung später abgerufen werden.

JUWOE Poroton Ziegel Woellstein SWR Fernsehen



Das TV-Magazin natürlich! des SWR berichtet wöchentlich rund um die Themen Natur und Umwelt in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Für die Sendung am Dienstag, den 25. November 2014 war das Kamerateam des SWR in Wöllstein bei Mein Ziegelhaus-Mitglied JUWÖ Poroton zu Besuch. Der Bericht wird um 18.15 Uhr gesendet, danach ist der Beitrag rund um die Uhr in der SWR-Mediathek abrufbar.

 

JUWÖ versteht Mittelstandspreis als weiteren Ansporn

Das Familienunternehmen JUWÖ Poroton-Werke Ernst Jungk & Sohn zählt zu den Finalisten im 20. Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes 2014“ der Oskar-Patzelt-Stiftung. Geschäftsführer Stefan Jungk (45) freut sich, dass mit der Auszeichnung, die im Rahmen einer festlichen Gala in Düsseldorf überreicht wurde, das Engagement des ebenso traditionsreichen wie innovativen Familienunternehmens für die Region und für die treue Belegschaft anerkannt wurde.

JUWÖ Poroton Ehrung

JUWÖ-Geschäftsführer Stefan Jungk und seine Frau Yvonne (rechts) freuten sich, in Düsseldorf einen Mittelstandspreis der Oskar-Patzelt-Stiftung entgegennehmen zu dürfen. Unter den ersten Gratulanten war auch Eveline Lemke (links), die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin. Foto: privat

Auszeichnung als Anerkennung und Ansporn

„Dass wir zusammen mit anderen besonders erfolgreichen Mittelständlern aus ganz Deutschland von der Jury ausgezeichnet wurden, ist uns Anerkennung und Ansporn zugleich“, erklärte Jungk, als er am Montag die Mitarbeiter des Wöllsteiner Ziegelwerkes über die Preisverleihung informierte.

Den Grundstein für das Unternehmen hat Landwirt Philipp Jungk, den Ur-Ur-Großvater der heute leitenden Firmengeneration, 1862 gelegt. Dieser hatte früh erkannt, dass die reichhaltigen Tonvorkommen auf seinen Ländereien in Wöllstein der Rohstoff für ein vorzügliches Baumaterial wären und damals vom großherzoglichen Kreisamt zu Alzey die Genehmigung zum Bau eines Ziegelofens erhalten. Heute zählt JUWÖ zu den führenden Mauerziegelherstellern Deutschlands. Mit den hier produzierten 110 Millionen Steinen pro Jahr könnte man 3000 Einfamilienhäuser bauen.

Aber nicht nur der im Boden liegende Ton, sondern auch der Ton im zwischenmenschlichen Umgang, ist allen im Unternehmen sehr wichtig: „JUWÖ ist stets ein Familienunternehmen geblieben, und deshalb behandeln wir auch unsere Mitarbeiter wie Mitglieder einer großen Familie. Wir sind schon gemeinsam durch dick und dünn gegangen. An den Ergebnissen von Erfolgen sind auch die Mitarbeiter beteiligt“, erklärt Stefan Jungk, der eine regelmäßige und offene Kommunikation zur Unternehmenssituation pflegt. Jeder in der Belegschaft weiß, dass ihm die Tür zum Chef jederzeit offensteht. Das Ergebnis dieser familiären Führung auf dem Prinzip persönlicher Wertschätzung ist auch an Kennzahlen abzulesen: null Fluktuation, niedriger Krankenstand (unter zwei Prozent) und keine Probleme, gute Mitarbeiter zu finden.

Ziegel  als attraktivster und zukunftssicherer Wandbaustoff

JUWÖ setzt sich für kontinuierliche Innovation und für den Ausbau der Spitzenstellung des Ziegels und der damit möglichen monolithischen Baukultur ein. Die Eigenschaften moderner Ziegel sind so optimal, dass diese „Weltmeister der Wärmedämmung“ auch ohne zusätzliche Dämmschichten höchste Energiesparvorgaben erfüllen, bei voller Atmungsfähigkeit des Baukörpers. JUWÖ vertreibt seine Ziegel voller Überzeugung als attraktivsten und zukunftssicheren Wandbaustoff in Deutschland und im benachbarten Ausland. Das Unternehmen mit Stammhaus im rheinhessischen Wöllstein verfügt deshalb über Vertriebsniederlassungen in Belgien, Frankreich, England und Irland.

Doch auch in der Region engagiert sich das Unternehmen: Schon der Gründer der Ziegelei stellte die Freiwillige Feuerwehr Wöllstein auf die Beine. Seitdem fungieren die jeweiligen JUWÖ-Geschäftsführer gleichzeitig als Schirmherr der örtlichen Wehr und unterstützen den Ausbau ihrer technischen Ausrüstung. Ortsansässige Sportvereine profitieren ebenso vom Engagement des Unternehmens, das sich konsequent zur Region bekennt, in der es seine Ressourcen schöpft.

Die JUWÖ Poroton-Werke Ernst Jungk & Sohn GmbH erzielten 2013 einen Umsatz von 18,4 Millionen Euro und beschäftigen derzeit 90 Mitarbeiter. JUWÖ gilt als „Hidden Champion“ und kann nach Einschätzung der Jury als Vorbild für Unternehmergeist und bürgerschaftliches Engagement dienen. Auch deshalb hatte der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler das Wöllsteiner Familienunternehmen für den Mittelstands-Wettbewerb nominiert, an dem insgesamt 4555 deutsche Unternehmen teilnahmen.

JUWÖ Poroton Ziegel Ehrung

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