Deutscher Ziegel für irisches Einfamilienhaus

Raues Inselklima, wirksamer Wandbaustoff

Auf den Aran-Inseln westlich von Irland wurde ein energieeffizientes Einfamilienhaus gebaut, das den rauen Bedingungen standhält und ein wohngesundes Klima im Inneren schafft. Verantwortlich ist dafür unter anderem der verwendete Wandbaustoff.

MZ EFH Aran Island Inisheer

Inisheer gehört zu den Aran Islands und ist eine kleine Insel westlich der irischen Hauptinsel. Hier herrschen idyllische Verhältnisse aber zugleich raue Witterungsbedingungen. Lebens- und Wohnverhältnisse müssen dabei perfekt angepasst werden. Diesen Herausforderungen stellte sich die Architektin Patti O´Neill bei der Planung eines neuen und modernen Einfamilienhauses auf der Insel. Einerseits sollten die Bewohner des neuen Hauses gut vor Wind und Wetter geschützt sein, andererseits wurde eine interessante und moderne Architektur in Einklang mit dem Ausblick bis zur Küste, auf das Meer und sogar bis zur irischen Hauptinsel geschaffen.

Außergewöhnliche Lage und architektonische Lösung

Das zu bebauende Inselgrundstück liegt an einem Steilhang, was eine Einbettung in die Landschaft erleichterte. Für den Bauherrn war es dabei von großer Wichtigkeit, dass sich das Haus in die Landschaft und bauliche Umgebung einfügt. So wurde das natürliche Gefälle genutzt und ein Haupthaus auf zwei Ebenen mit einem Anbau im Stile eines kleinen Gästehauses auf der oberen Ebene geplant. Der Steilhang schützt das Haus vor den strengen Westwinden der Region.

MZ EFH Aran Island Inisheer

Das Haupthaus hat eine kubische Grundform und ist mit einem Steildach bedeckt. Allerdings ist die hangabwärtsgewandte Seite über die quadratische Grundform hinaus verlängert worden. Dadurch entstand ein geschützter Bereich im ersten Stock. Hier wurden eine Terrasse und eine Fensterfront zum Wohnzimmer als „Sonnenfalle“ geplant, die vor Wind geschützt ist. So sollen wärmende Sonnenstrahlen vom Vormittag bis zum späten Abend bestmöglich eingefangen und genutzt werden. Im unteren Geschoss wurden Schlaf- und Badezimmer geplant. Oben wurde genug Platz für weitere Zimmer sowie Küche und Wohnraum mit Panoramafenster, eine Terrasse und der Übergang zum 30 m² großen Anbau geschaffen.

Die Bauphase

Aufgrund der herausfordernden Witterungsbedingungen und des Qualitätsanspruchs des Bauherrn entschied man sich für eine robuste monolithische Bauweise. Die Suche nach dem optimalen Wandbaustoff wurde für die Architektin allerdings eine anspruchsvolle Aufgabe, die erst zufriedenstellend endete, als O´Neill Ziegel des deutschen Herstellers Mein Ziegelhaus entdeckte. „Ziegel sind natürlicherweise feuchteregulierend, was bedeutet, dass sie die Feuchtigkeit rechtzeitig von Innen nach Außen transportieren und so das Raumklima optimieren“, erklärt die Planerin ihre Entscheidung pro Ziegel.

Infolge der Entscheidung wurden sowohl die Innen- und die Außenwände des Einfamilienhauses mit Ziegel errichtet. Die Außenwände des Hauses wurden dabei mit 42,5 cm starken Ziegeln des Typs S8 konstruiert. Dieser weist einen niedrigen U-Wert von 0,18 W/(m²K) auf. In den rauen klimatischen Bedingungen der Aran-Inseln sind die Dämmeigenschaften des S8 ohne zusätzliche Dämmung der Wände absolut außergewöhnlich.

MZ EFH Aran Island Inisheer

Bei den tragenden Innenwänden wurde die Hanglage berücksichtigt. So kam der massive und stabile Hochlochziegel TP 115 zum Einsatz, der Stabilität und Standfestigkeit vereint und – wie Ziegel generell – zur Wohngesundheit des Hauses beiträgt. Ein weiteres Argument, das für die Architektin ausschlaggebend war, ist die leichte und damit schnelle Verarbeitung von Ziegeln. Das spart sowohl Zeit als auch Geld. Die massive monolithische Ziegelbauweise liefert in Kombination mit der Einbettung in den Steilhang auch erhöhten Schallschutz.

So bestätigt Architektin O´Neill, dass beide Ziegel nach Abwägung der Umstände die richtige Lösung für den Bau des Einfamilienhauses waren: „Ziegel sind ein ökologisch nachhaltiges Produkt, das Wärmedämmung und gute Schallschutzwerte mit einem gesunden Wohnklima kombiniert. Aufgrund ihrer Diffusionsfähigkeit sind sie ein idealer Baustoff im ganzjährig feuchten Klima der Insel.“

Gebäudetechnik und Besonderheiten

Durch die Nutzung von natürlichen Begebenheiten und Materialien sollte der irische Energiestandard Building Energy Rating (BER) A3, der der deutschen Energieeinsparverordnung ähnelt, erreicht werden. In die Berechnung des Energieverbrauchs gehen in Irland Heizung, Lüftung, Warmwasser und Beleuchtung unter standardisierten Bedingungen ein. Ein Haus, das BER A3 erreicht, darf danach bis zu 70 kWh pro Quadratmeter und Jahr verbrauchen.

MZ EFH Aran Island Inisheer

Neben dem richtigen Wandbaustoff war somit eine moderne Haustechnik für ein energieeffizientes Haus ausschlaggebend. So werden Fußbodenheizung und Brauchwasser von einer Kombination aus einer sechs Quadratmeter großen Solaranlage und der Öl-Brennwertheizung mit Wärmespeicher gespeist. Das mechanische Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung trägt zur guten Heizbilanz von 4.140 kWh bei, die bei voller Auslastung circa 381 € jährlich kosten wird.

 

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