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Die aktuellen Termine und Veranstaltungen finden Sie hier.

 

Mauerwerkstage 2019

Über die neuesten Entwicklungen zum Gebäudeenergiegesetz, zum Brand- und Schallschutz sowie über Innovatives zum Bauen mit Ziegel informieren die als Fortbildungsveranstaltung anerkannten Mauerwerkstage am 4. Februar 2019 im Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund, am 6. Februar 2019 in der Gemeindehalle Warburg-Bonenburg, am 13. Februar in Memmingen, am 14. Februar in Ulm und als gemeinsame Veranstaltung mit Lebensraum Ziegel am 27. Februar 2019 in der Stadthalle Denkendorf.

Eines der zentralen Anliegen auf der politischen Agenda ist die Wohnungsbaupolitik. Es geht aber nicht nur darum, viele Wohnungen an den Markt zu bringen, sondern diese qualitativ wertig, sicher und bezahlbar zu bauen. Die Umsetzung verlangt von allen Baubeteiligten – bedingt durch die kontinuierliche Verschärfung der Normen und Vorgaben – nach funktionierenden Lösungen und praxisgerechten bis ins Detail. Aus diesem Grund sind aktuelle Informationen aus erster Hand zwingend erforderlich. Hochwertige, nicht-werbliche Fortbildungsmöglichkeiten sind gefragt, um die Umsetzung im Detail erfolgreich zu gestalten. Mit den renommierten Mauerwerkstagen bietet der mittelständische Verbund Mein Ziegelhaus genau diesen Brückenschluss von Theorie und Praxis. Diese finden 2019, veranstaltet durch die regionalen Ziegelwerke Klosterbeuren und Bellenberg, am 13. Januar in der Stadthalle Memmingen und am 14. Januar in der Messehalle Ulm statt.

Mauerwerkstage Mein Ziegelhaus 2019

Die Mauerwerkstage erläutern am konkreten Objekt themenübergreifend alle Gesichtspunkte des modernen Geschosswohnungsbaus. So gelingt der Brückenschluss von Theorie und Praxis. Bild: Mein Ziegelhaus

Auf der zum Standard gewordenen Fachtagungsreihe – anerkannt als Fortbildungsveranstaltung in Baden-Württemberg und Bayern sowie für die Eintragung beziehungsweise Verlängerung der dena Energie-Effizienz-Expertenliste – gehen hochkarätige Referenten kompakt und am konkreten Objekt detailliert auf die aktuellen Herausforderungen ein. So steht mit dem neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) die nächste spürbare Änderung an. Dazu wird Prof. Dr.-Ing. Andreas Holm, Professor an der Hochschule für angewandte Wissenschaften, München, die Anforderungen vorstellen sowie auf Umsetzung und Wirtschaftlichkeit eingehen. Dipl.-Ing. (FH) Josef Mayr, Sachverständiger für Brandschutz, wird mit Blick auf die neue VV TB die fachgerechte Umsetzung der Brandschutzanforderungen in der Werk- und Detailplanung sowie Bauausführung erläutern. Praxisbeispiele der erfolgreichen Umsetzung aktueller Wohngebäude unter Einbeziehung des Schall- und Lärmschutzes nach der neuen Bauordnung stellt Dipl.-Ing. Michael Gierga vor. Der Vortrag von Prof. Jürgen Ulrich, Vorsitzender Richter am Landgericht in Dortmund im Ruhestand, geht auf die Erfahrungen mit dem seit einem Jahr gültigen neuen Baurecht ein und gibt Hinweise zur Vermeidung von Bauprozessen. Abgerundet wird die Veranstaltung von Dipl. Arch. ETHZ Daniel Binder. Der renommierte Architekt zeigt Wege auf, mit denen bezahlbarer Wohnraum und kreative Architektur vereint werden.

Anmeldungen zu den Mauerwerkstagen sind über die gastgebenden Ziegelwerke möglich. Weitere Informationen zu den Mauerwerkstagen sind unter www.mauerwerkstag.info, www.luecking.de und www.mauerwerkstag-stuttgart.de erhältlich

Mauerwerkstage Mein Ziegelhaus 2019

Auf den Mauerwerkstagen werden die Herausforderungen des modernen Geschosswohnungsbaus erläutert. Hochkarätige Referenten zeigen in kompakter Form die konkrete Umsetzung am gebauten Objekt. Bild: Mein Ziegelhaus

Mauerwerkstage Mein Ziegelhaus 2019

Die Begleitausstellungen sorgen durch die Präsentation zahlreicher Produkte und den persönlichen Austausch mit den Herstellern für zusätzliche fachliche Tiefe. Bild: Mein Ziegelhaus

Neuer Standort und weiterer Geschäftsführer

Der mittelständische Verbund Mein Ziegelhaus stellt mit einem neuen Unternehmenssitz und einem weiteren Geschäftsführer die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft.

Seit nunmehr 14 Jahren weiß der mittelständische Verbund Mein Ziegelhaus bei Kunden und Partnern mit innovativen Produkten, kurzen Vertriebswegen, Kundennähe und -beratung zu überzeugen. Zu Beginn des neuen Jahres steht sowohl eine räumliche als auch eine personelle Neuausrichtung an. So wird im Januar der Hauptsitz von Königswinter in das CeratecCenter (CTC) nach Höhr-Grenzhausen verlegt. Mein Ziegelhaus will vor allem durch die unmittelbare Nähe zum Wester-Wald-Campus (WWC) der Hochschule Koblenz von einem intensiven Wissenstransfer profitieren. Zudem wurde mit Dipl.-Ing. Tristan Klein ein weiterer Geschäftsführer bestellt. Klein wird ab sofort für Produktentwicklungen und -optimierungen verantwortlich sein. „Tristan Klein ist sowohl aufgrund seiner Ausbildung als auch durch seine unternehmerische Persönlichkeit sehr gut geeignet, die Belange der mittelständischen Ziegelindustrie zu vertreten. Als ideenreicher und hochbegabter Entwickler verfügt er über aktuelles Know-how auf dem Gebiet der keramischen Materialien, deren Analytik sowie über moderne Brenntechnologien und entsprechende Steuer- und Regeltechnik“, so Geschäftsführer Dipl.-Ing. Hans Peters. Verstärkt wird das Team durch Dr. Petra Augustin, die in den zukunftsrelevanten Bereichen Nachhaltigkeit und Wohngesundheit als verantwortliche Projektmanagerin für Mein Ziegelhaus tätig ist.

Mein Ziegelhaus Peters Klein

Das neue Geschäftsführer-Duo: Dipl.-Ing. Hans Peters und Dipl.-Ing. Tristan Klein. Bild: Mein Ziegelhaus

Durch die deutlich verstärkte Geschäftsstelle sollen Entwicklungen vorangetrieben, Qualitätsstandards gesetzt, Produktpaletten übergreifend abgedeckt und regionale Marktführerschaften ausgebaut werden. Innovationsfähigkeit und Produkte auf dem neuesten Stand der Technik, die konsequent auf energiesparende Eigenschaften ausgerichtet sind, stellen für alle Mitglieder von Mein Ziegelhaus wichtige Instrumente dar, um dauerhaft konkurrenzfähig zu bleiben.

Individuelle Beratung im Mittelpunkt

Beibehalten wird die Ausrichtung der Mitgliedswerke. Im Zentrum stehen umfassende Dienstleistungen und individuelle Beratung genauso wie die Qualität der Hochleistungsziegel. Vor allem der mehrgeschossige Wohnungsbau und der hochwertige Einfamilienhausbau stehen dabei im Fokus. Die Ziegelwerke von Mein Ziegelhaus haben aus dem seit Jahrtausenden bewährten Baustoff Ziegel ein High-Tech Produkt entwickelt, dem der Spagat zwischen Stabilität und den Anforderungen an Wärme-, Schall- sowie Brandschutz bestens gelingt.

Mein Ziegelhaus Geschäftsstelle

Das CeratecCenter (CTC) in Höhr-Grenzhausen befindet sich in unmittelbare Nähe zum Wester-Wald-Campus (WWC). Bild: Hochschule Koblenz

Ziegel: Nachhaltige und gesunde Bausubstanz

Ein- bis Fünffamilienhäuser lassen sich mit dem Bewertungssystem Nachhaltiger Kleinwohnungsbau (BNK-System) wissenschaftlich fundiert für eine ressourceneffiziente und ökologische Bauweise auszeichnen. Mithilfe von 19 Bewertungskriterien sind Neubauten mit überschaubarem Aufwand von geschulten Auditoren zertifizierbar. Ein 2014 fertiggestelltes Einfamilienhaus in Ziegelmassivbauweise wurde von Mein Ziegelhaus als Musterobjekt analysiert, nach BNK zertifiziert und mit der Note „sehr gut“ bewertet.

Nachhaltigkeit ist in der Baubranche ein Thema. Erste Bewertungsmethoden kamen aus den USA (LEED), Großbritannien (BREEAM) und Frankreich (HQE). Bald folgten die DGNB und der BNB mit deutschen Leitfäden für Gebäudezertifizierungssysteme, die sowohl ökologische, soziokulturelle und ökonomische Aspekte als auch die technischen Prozesse, also Bauausführung und Qualitätskontrollen bei der Erstellung von Gebäuden bewerten. Auf der Basis des BNB-Systems hat das Bau-Institut für Ressourceneffizientes und Nachhaltiges Bauen GmbH (BiRN) das Bewertungssystem Nachhaltiger Kleinwohnhausbau (BNK) entwickelt. Es ist auf Ein- bis Fünffamilienwohnhäuser anwendbar und schließt damit die Lücke zum NaWoh-System für Mehrfamilienhäuser ab 6 Wohneinheiten.

Zertifiziertes Ziegelhaus BiRN Mein Ziegelhaus

v.l.: Gunter Adler (Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat), Prof. Natalie Eßig (TU München) Dr. Petra Augustin (Mein Ziegelhaus), Dipl.-Ing. Bernd Schröder (JUWÖ Poroton-Werke) und Geschäftsführer Paul Mittermaier (BiRN). Bild: Mein Ziegelhaus

In einer fünfjährigen Entwicklungszeit von 2013 bis 2018 wurde das BNK-System im Rahmen von mehreren Forschungsvorhaben entwickelt und in der Praxis evaluiert. Beauftragt durch die Stiftung „Forschung im Siedlungs- und Wohnungswesen“ entwickelte ein Team um Prof. Natalie Eßig von der Fakultät Architektur, Fachgebiet Bauklimatik an der Hochschule München in Kooperation mit dem IB Hauser in Kassel und dem Karlsruher Institut für Technologie die ersten Steckbriefe. Zahlreiche Projektpartner aus der Bau- und Immobilienwirtschaft evaluierten diese Kriterien stetig weiter – unter wissenschaftlicher Begleitung durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Ein entscheidender Schritt war hierbei die Übersetzung der LCA-Analysen in ein nutzerfreundliches Softwaretool zur Berechnung von bauteilspezifischen Ökobilanzen mit Referenz auf die Ökobaudat. In einem Folgeprojekt ging es um die Vereinfachung von Nachweisen und Dokumentationen während der praktischen Auditierung sowie eine faire und vergleichbare Bewertbarkeit von Gebäuden aus unterschiedlichen Grundbaustoffen.

Ziegelhaus zertifiziert

Auch der mittelständische Verbund Mein Ziegelhaus hat sich mit einem Baupartner des Mitgliedswerkes JUWÖ Poroton an den Pilotstudien beteiligt. Im Laufe der aktuell abgeschlossenen Studie wurden die Kriterien „Innenraumluft“, „Schadstoffemission“ und „Rückbaufreundlichkeit“ überarbeitet sowie das Kriterium „Widerstandsfähigkeit“ gegen natürliche Gegebenheiten entwickelt.

In der vergleichenden Bewertung der eingereichten Wohnhäuser konnte gezeigt werden, dass das aus massiven Ziegeln errichtete Einfamilienhaus ökologisch und technisch auf hohem Niveau liegt. Die Qualität der Bauausführung und die Beratung bzw. Betreuung der Bauherren haben einen hohen Stellenwert. Der Innenausbau mit vorrangig schadstoffgeprüften Baumaterialien durch detaillierte Nachweise über Produkte, die kein Formaldehyd, Biozid- und Phthalate enthalten, ist maßgeblich entscheidend zur Erzielung eines gesunden Raumklimas. Hierbei konnte das von Mein Ziegelhaus präsentierte WERKOHAUS mit überdurchschnittlich hohen Qualitätsstufen punkten. Im Endergebnis konnte das im mittleren Preissegment anzusiedelnde Einfamilienhaus im saarländischen St. Wendel als Ziegelhaus in monolithischer Bauweise mit der Note „Sehr gut“ bewertet werden. Es erreicht hohe Werte bei technischer Qualität (Innenraumhygiene, Sommerlicher Wärmeschutz, Schallschutz, Sicherheit, Widerstandsfähigkeit), höchste Punktzahl bei ökologischer Qualität und eine gute Bewertung bei Kriterien der Prozessqualität (Zielvereinbarung, Gebäudeakte, Qualitätssicherung).

Auszeichnung während der BAU 2019

Das BiRN zeichnet im Rahmen der Weltleitmesse BAU 2019 die zehn Teilnehmer der zweiten Pilotphase zur Weiterentwicklung des BNK-Systems aus. Am Messestand des Bundesbauministeriums (BMI) und der Forschungsinitiative Zukunft Bau würdigt Gunther Adler (Staatssekretär für Bau im BMI) das gemeinsam geförderte Forschungsvorhaben des BiRN. Dr. Petra Augustin (Mein Ziegelhaus) und Dipl.-Ing. Bernd Schröder (JUWÖ Poroton) werden für die Teilnahme an je einem der Pilotprojekte ausgezeichnet und haben die BiRN-Prüfung zum Nachhaltigkeitsauditor erfolgreich bestanden.

Deutscher Ziegelpreis 2019

Der Preis wird für herausragende Architektur vergeben, die aus energetisch vorbildlichen und gestalterisch überzeugenden Ziegelbauten besteht.

Der Deutsche Ziegelpreis geht in die nächste Runde und wird 2019 an herausragende Ziegelbauten vergeben werden. Ausgelobt wird der renommierte Architekturpreis vom Ziegel Zentrum Süd e.V. in Kooperation mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) sowie weiteren Partnern. Dotiert ist der Deutsche Ziegelpreis 2019 mit einer Preissumme von insgesamt 20.000 Euro. „Uns freut es besonders, dass die Jury neben der Architektur auch die Bereiche „Nachwuchs“ und „bezahlbarer Wohnungsbau“ als außerordentlich relevant berücksichtigt. Für uns als mittelständischer Verbund und Förderer des Deutschen Ziegelpreises sind dies Schwerpunkte mit hoher Relevanz für die tägliche Arbeit“, sagt Dipl.-Ing. Hans R. Peters, Geschäftsführer von Mein Ziegelhaus. „Wir würden uns deswegen sehr freuen, wenn unsere Partner aus Planung und Architektur auch Ihre Objekte einreichen.“

Mit dem Deutschen Ziegelpreis werden herausragende Bauten in monolithischer und mehrschaliger Ziegelbauweise prämiert. Ab sofort können Vorschläge für die Preisverleihung 2019 eingereicht werden.  Bild: Ziegel Zentrum Süd e.V./G. Kürzinger

Die Auslobung richtet sich in erster Linie an deutsche Architekturbüros und PlanerInnen im In- und Ausland, die mit innovativen Massivbauten zur positiven Gestaltung des öffentlichen Raumes weltweit beitragen. Der kreative Umgang mit monolithischen Außenwandkonstruktionen aus modernen hochwärmedämmenden Ziegeln bildet einen Schwerpunkt dieser Prämierung. Gleichberechtigt wird herausragende Architektur mit mehrschaligen Ziegelaußenwandkonstruktionen bewertet. Besonders wertvoll sind zudem wertbeständige Gebäude im Mietwohnungsbereich, die sowohl von Investoren als auch von Mieterinnen und Mietern als „bezahlbar“ und „nachhaltig“ eingeordnet werden können.

Die renommierte Jury – bestehend aus Professor Dipl.-Ing. Piero Bruno (bruno fioretti marquez architekten, Berlin), Dipl.-Ing. Christine Degenhart (Präsidentin BYAK / Vorstand Bundesarchitektenkammer), MinDirig. Lothar Fehn Krestas (Leiter Unterabteilung BW I, BMI), Dipl.-Ing. Elke Reichel (Reichel Schlaier Architekten, Stuttgart / Präsidium BDA Bund), Dipl.-Ing. Jan Peter Wingender (Office WINHOV, Amsterdam) und Dipl.-Ing. Waltraud Vogler (Ziegel Zentrum Süd, München) – tagt am 19. Oktober 2018 in München. Die feierliche Preisverleihung findet am 1. Februar 2019 im Haus der Architektur in München statt.

Sämtliche Informationen zu Auslobung und Teilnahme stehen unter www.deutscher-ziegelpreis.de bereit.

Einen Schwerpunkt bildet der kreative Umgang mit monolithischen Außenwandkonstruktionen aus hochwärmedämmenden Ziegeln – wie er zum Beispiel bei „Jules et Jim“ in Neu-Ulm gelungen ist. Dieses Projekt erhielt unter anderem den Deutschen Ziegelpreis 2015 (Kategorie: Anerkennung). Bild: Mein Ziegelhaus/Bauwerk Perspektiven

Mein Ziegelhaus und VQC vereinbaren Zusammenarbeit

Die Verantwortlichen von Mein Ziegelhaus und des Vereins zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. haben eine Kooperation zur Qualitätsoptimierung bei Bauvorhaben aus Ziegelmauerwerk beschlossen.

Mein Ziegelhaus und VQC vereinbaren Kooperation zur Qualitätsoptimierung bei Bauvorhaben aus Ziegelmauerwerk

Der mittelständische Verbund Mein Ziegelhaus und der Verein zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. (VQC) haben mit sofortiger Wirkung eine Zusammenarbeit vereinbart. Für den Geschäftsführer Dipl.-Ing. Hans R. Peters (Mein Ziegelhaus) und den Vorsitzenden des VQC Dipl.-Ing. Udo Schumacher-Ritz ergeben sich mit Blick auf die konkrete Umsetzung im Wohnungsbau zahlreiche Vorteile. „Durch die Einbeziehung des renommierten VQC kann die Qualität im Mauerwerksbau für Wohngebäude nochmals optimiert werden“, erläutert Peters. „Die unabhängigen, regionalen Bau-Sachverständigen begleiten den Baufortschritt gemeinsam mit dem Bauunternehmer oder Bauträger und tragen so zu einer erhöhten Sicherheit bei. Auf diesem Weg entsteht eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten“. Schumacher-Ritz sagt: „In der Zusammenarbeit sehen wir als VQC die große Kompetenz beim Verbund Mein Ziegelhaus als wichtiges Bindeglied zu unseren Qualitätskontrollen bei Bauvorhaben in Ziegelbauweise. Zukünftig sollen der Wissensaustausch mit einer Online-Bibliothek und Schulungsmaßnahmen für die Verarbeiter und Bau-Sachverständige ausgebaut werden.“

Mein Ziegelhaus Geschäftsführer Dipl.-Ing. Hans R. PetersVQC Vorsitzender Dipl.-Ing. Udo Schumacher-Ritz

Des Weiteren wurde vereinbart, die Zusammenarbeit kontinuierlich zu vertiefen. Die Mitglieder von Mein Ziegelhaus können auf diesem Weg langfristig sicherstellen, dass der handwerkliche Mauerwerksbau auch in Zukunft auf höchstem Qualitätsniveau sichergestellt wird. Die Sachverständigen des VQC erhalten direkten Zugang zu Produkt- und Verarbeitungsdetails, um die methodische Kontrolle und Zertifizierung einer Qualitäts-Baustelle weiter zu professionalisieren.

 Weitere Informationen unter www.meinziegelhaus.de und www.vqc.de.

Ziegelwerk Klosterbeuren Lizenznehmer

Nach Verkauf bleibt das Mein Ziegelhaus Gründungsmitglied Lizenznehmer.

Mein Ziegelhaus Logo Ziegelwerk Klosterbeuren

Nachdem das Unternehmen Hörl & Hartmann Ziegeltechnik (Dachau) alle Gesellschaftsanteile des Ziegelwerkes Klosterbeuren (Markt Babenhausen) erworben hat, wird das Gründungsmitglied als Lizenznehmer weiterhin alle Ziegelprodukte aus der Mein Ziegelhaus Gruppe anbieten können. Das Ziegelwerk Klosterbeuren bleibt auch weiterhin als selbstständiges Unternehmen und Marke erhalten. So ändert sich für die Kunden des Hauses nichts: Die Produktpalette bleibt vollständig erhalten und soll nach Unternehmensangaben demnächst sogar um einige technische Entwicklungen erweitert werden. Ferner sollen durch den Austausch langjähriger Erfahrungen und den Ausbau der technischen Bauberatung Mehrwerte geschaffen werden. Für die kommenden Jahre wurde zudem einen Investitionsplan erarbeitet. „Durch den Zusammenschluss mit dem traditionsreichen Ziegelwerk Klosterbeuren bündeln wir unsere Stärken und verbessern damit die Marktposition beider Unternehmen im süddeutschen Raum“, fasst Gesellschafter Michael Hörl zusammen.

Mauerwerkstage 2018 überzeugen Fachpublikum

Die Herausforderungen am Bau werden kontinuierlich größer. Energieeffizienz, Schallschutz, Wohngesundheit oder das geänderte Bau-Vertragrecht verlangen nach aktuellen Informationen aus erster Hand. Die Mein Ziegelhaus Mauerwerkstage 2018 konnten hier überzeugen und mit qualitativ hochwertigen, neutralen Inhalten bei den Teilnehmern punkten.

Rund 1.000 Baufachleute im Süden und Westen Deutschlands besuchten zwischen Ende Januar und Anfang März die fünf diesjährigen Mauerwerkstage von Mein Ziegelhaus. Die renommierten Fortbildungsveranstaltungen boten Architekten, Planern, Bauunternehmern, Handwerkern und Baustofffachhändlern in verschiedenen Vorträgen wertvolle Informationen über aktuelle Herausforderungen sowie das Bauen der Zukunft. Im Fokus standen vor allem Energieeffizienz und Schallschutz im modernen Geschosswohnungsbau. Bedingt durch die kontinuierliche Verschärfung der Normen und Vorgaben werden funktionierende Lösungen bis ins Detail verlangt. Dazu zählen unter anderem die exakte Berechnung aber auch Ausführung von Wärmebrücken, der erhöhte Schallschutz sowie Hinweise zum vereinfachten Nachweis des Eurocode 6.

Mauerwerkstag, Mein Ziegelhaus, Fortbildung

Prof. Dr.-Ing. Martin H. Spitzner, Lehrstuhlinhaber an der Hochschule Biberach und Obmann des Normenausschusses „Wärmebrücken“, erörterte das Thema Energieeffizienz-Klassen sowie Wärmebrücken anhand des neuen Wärmebrücken-Beiblatts. Die Umsetzung des Eurocode 6 und dessen vereinfachte Nachweisführung führte Prof. Dr.-Ing. Detleff Schermer, Inhaber der Professur für Bauwerke des Massivbaus und Baustatik an der Ostbayerisch Technischen Hochschule Regensburg, aus. Herr Dipl.-Ing. Michael Gierga erläuterte die Nachweisführung des erhöhten Schallschutzes am konkreten Objekt, ebenso wie den immer wichtiger werdenden Lärmschutz von draußen nach drinnen. Die gravierenden Auswirkungen des neuen Bau-Vertragsrechts stellte RA em. Univ.-Prof. Dr. iur. Axel Wirth vor. In Ulm und Memmingen ging Ex-FIFA-Schiedsrichter Urs Meier kurzweilig auf die Herausforderungen von Entscheidungsfindung und Fairplay im Arbeitsalltag ein.

Mauerwerkstag, Mein Ziegelhaus, Fortbildung

Zufriedener Gastgeber

Hans Peters, Geschäftsführer von Mein Ziegelhaus, zeigte sich sehr zufrieden: „Resonanz und die Konkretisierung am Objekt haben unsere Gäste einmal mehr begeistert. Auch die Referenten zeigten sich mit der fachlichen Tiefe und der mittelständischen Atmosphäre sehr zufrieden. Hochwertige Nebenausstellungen und viele interessante Gespräche der Teilnehmer rundeten die Veranstaltungen ab. Wir freuen uns bereits jetzt auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr.“

 Mein Ziegelhaus, Mauerwerkstag, Fortbildung

Neues Magazin für modernen Wohnungsbau mit Ziegel

„Stadt und Ziegel“ kostenfrei bestellen oder downloaden

Verdichtung, Konversion, Aufwertung. Ob Lübeck, Berlin oder Kempten, der Baustoff Ziegel kommt zum Einsatz, wo Quartiere entwickelt, Flächen neu gestaltet und Stadträume revitalisiert werden. Gemeinschaftlich geben die deutschen Ziegelhersteller das Magazin „Stadt und Ziegel“ heraus, um Wohnungsbauprojekte im ganzen Land vorzustellen. Die künftig einmal im Jahr erscheinende Publikation mit Interviews, Fachbeiträgen und detaillierten Objektberichten soll Impulse liefern und zur Planung mit dem roten Wandbildner anregen.

„Gebrannter Ton wird auch künftig einen entscheidenden Beitrag zur Schaffung lebenswerter Städte leisten“ ist sich Stefan Jungk, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Ziegelindustrie e. V., sicher und lädt zur Lektüre ein.

Mein Ziegelhaus, Lebensraum Ziegel, Magazin

Architekten und Bauplanern, Bauunternehmern sowie Verantwortlichen in  Wohnungs­baugesell­schaften liefert Udo Meyer, technischer Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel, im Interview belastbare Antworten zur monolithischen Ziegelbauweise. In der Erstausgabe des Magazins stellen sich  Michael Voigtländer vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln und  Sebastian Pohl von den LCEE Life Cycle Engineering Experts die Frage, für wen und in welcher Qualität künftig gebaut werden muss. Um räumliche Freiheit in der Stadt geht es im Gespräch mit DGNB-Vizepräsident Martin Haas. GdW-Präsident Axel Gedaschko äußert sich zu den wichtigsten wohnungspolitischen Aufgaben der Legislaturperiode.

Herausgeber der Publikation ist Lebensraum Ziegel, eine Kampagne der deutschen Mauerziegelindustrie, in der Mein Ziegelhaus Mitglied ist. Im Onlineportal steht „Stadt und Ziegel“  als PDF zum Download bereit. Die ebenfalls kostenfreie Druckversion des Magazins kann per E-Mail an
ziegel@pr-grosse.de bestellt werden.

lebensraum-ziegel.de versorgt Architekten und Bauplaner mit Fachinformationen, liefert Downloadlinks für Bauphysiksoftware-Module und Kontaktdaten von Industrie-Ansprechpartnern. Fachleute für Planung und Ausführung von Bauvorhaben in massiver Ziegelbauweise können sich in der nach Bundesländern sortierten „Ziegeldatenbank“ für Anfragen registrieren.

Stefan Jungk neuer Präsident des Bundesverbands

Stefan Jungk, Geschäftsführender Gesellschafter der Mein Ziegelhaus Mitglieder JUWÖ Poroton-Werke und Zeller Poroton, hat seit Mai 2017 die Präsidentschaft des Bundesverbands der Deutschen Ziegelindustrie inne.

Stefan Jungk, JUWÖ Poroton (Bild: Mein Ziegelhaus)

Beim Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie stand anlässlich der diesjährigen Hauptversammlung im Mai 2017 in Berlin ein Führungswechsel an. Stefan Jungk, Geschäftsführender Gesellschafter der JUWÖ Poroton-Werke und Zeller Poroton, übernahm die Präsidentschaft von Helmut Jacobi. Jungk gehört zu den Gründungs- und Gremiumsmitgliedern der Mein Ziegelhaus GmbH u. Co KG. Dem Ziegel-Zentrum Süd e.V. ist er seit 2006 als Vorstandsmitglied verbunden. 2011 wurde er zum Vorstandsmitglied des Industrieverbandes Steine und Erden Südwest e.V. und als Präsidiumsmitglied des Bundesverbandes der Deutschen Ziegelindustrie berufen. Helmut Jacobi sagt: „Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Weinend, weil mir die Branche und viele meiner Kollegen im Laufe der Jahre ans Herz gewachsen sind. Lachend, weil es Zeit ist für einen Wechsel und weil ich meine Nachfolge bei Stefan Jungk in guten Händen weiß."

 

Zukunft Ziegel im Wohnungsbau

Bild: Dipl.-Ing. Hans R. Peters, Geschäftsführer von Mein Ziegelhaus. Foto: Mein Ziegelhaus

Dipl.-Ing. Hans R. Peters, Geschäftsführer von Mein Ziegelhaus, im Gespräch über die Entwicklung des Baustoffs Ziegel, die Aufgaben der Ziegelproduzenten und die Erwartungen an die BAU.

Die Baubranche boomt und freut sich über eine anhaltend hohe Nachfrage. Wie stark können die mittelständischen Ziegelwerke davon profitieren?

Peters: „Insbesondere die Zunahme von Mehrfamilienhäusern sorgt für eine erhöhte Nachfrage nach Ziegeln, da diese den Fächer der unterschiedlichsten Anforderungen von der Statik bis zum Wärme-, Schall- und Brandschutz derzeit am besten bedienen. Allerdings merken wir auch, dass die Anforderungen an vertiefende Informationen gerade für die Planungsphase deutlich zugenommen haben. Dies nehmen wir aktuell auf, um unser Informationsangebot nochmals zu verbessern.“

Auch Baukosten steigen, aber gerade die Wandbaustoff-Hersteller beklagen einen gewissen Preisdruck? Ist das nicht ein Widerspruch?

Peters: „Es hört sich paradox an, ist aber Wirklichkeit. Entscheidend in Bezug auf die gestiegenen Baukosten ist natürlich, dass die Nebenkosten für Fachingenieurleistungen überdurchschnittlich gestiegen sind, insbesondere aber die Kosten für die Haus- und Heizungstechnik. Dies ist auch ein wesentliches Ergebnis der Baukostensenkungs-Kommission. Der Wandbaustoff Ziegel ist dagegen seit Jahren preisstabil, bezogen auf seine Leistungsfähigkeit sogar preisgünstiger geworden. Unsere Investitionen in die Produktentwicklung können wir in der Tat aufgrund des großen Wettbewerbsdrucks – auch durch andere Konstruktionsarten – nicht an den Markt weitergegeben. Diese Situation werden wir vor den anstehenden Aufgaben, insbesondere vor dem Hintergrund der Anforderungen an die Energieeinsparungen, nicht auf Dauer halten können.“

Die immer neuen Anforderungen der EnEV an den Ziegel bringen ihn an seine Leistungsgrenzen. Ist das Ende der Fahnenstange erreicht?

Peters: „Nein, Gott sei Dank noch nicht. Der Ziegel ist heute ein High-Tech Produkt. Wir werden es in den Einzeldisziplinen zwar nur noch marginal verbessern können, aber vor dem Hintergrund der Bauaufgabe – dem Wohnungsbau und nicht dem Bau von Wolkenkratzern oder Multifunktionsarenen – ist das Zusammenwirken aller Leistungsmerkmale entscheidend. Diesbezüglich haben wir noch Potenzial. Auf dem Weg zum Nullenergiegebäude ist es entscheidend, das Zusammenspiel von Gebäudehülle und -technik zu optimieren. Dafür haben wir beispielsweise mit den Faktoren einer hervorragenden Wärmedämmung und -speicherung massive Vorteile.“

Warum konnte die Außenwand im Vergleich zur Haus- und Heiztechnik, Dämmung, Fenstern und Türen ihren Stellenwert in den vergangenen Jahren nicht ausreichend verdeutlichen?

Peters: „Eine interessante Frage; in der Tat ist der Ziegel wie eh und je in vielen Bereichen des Wohnungsbaus marktführender Wandbaustoff – mit sogar leicht zunehmender Tendenz – aber in den Medien wird meist über Haustechnik und Smart Home berichtet. Die digitale Umgestaltung unserer Erlebniswelt ist en vogue. Die Ziegelwand braucht ganz einfach kein App – sie funktioniert von alleine – sommers wie winters, jahraus und jahrein. Das genauso bis zum Plus-Energie-Haus beizubehalten ist unser Ziel.“

Trotz vieler bauphysikalischer und ökologischer Vorteile werden Mauerziegeln im Wohnungsbau vor allem von Investoren Nachteile nachgesagt – zum einen in Sachen Bauzeit und den damit verbundenen Baukosten, zum anderen wegen der geringeren Flächenerträge durch weniger schlanke Außenwände. Mit welchen Konzepten können die Ziegler hier gegensteuern?

Peters: „Auch diesbezüglich stellen wir eine Diskrepanz fest. Während immer mehr Investoren die massive Ziegelbauweise bevorzugen, werden diese Vorurteile wieder zu Unrecht geschürt. Ein Nebenergebnis der Baukostensenkungskommission hat eindeutig belegt, dass die massive Außenwand die kostengünstigste Variante ist. Betrachtet man den Erhaltungsaufwand über die Lebensdauer, wird sie nochmals günstiger. Auch die Unterstellungen in Bezug auf die Bauzeit oder die Wanddicke sind widerlegt. Ohne Frage sind monolithische Ziegelwände zurzeit die optimale Lösung für den Wohnungsbau – vom Einfamilienhaus bis zum Mehrgeschosser.“

Die junge Generation Architekten befasst sich kaum noch mit Mauerwerk. Warum?

Peters: „Dies ist eine vergleichbare Situation wie bei „Smart Home“. Die Ziegelwand funktioniert und die technischen Funktionalitäten sowie dazu notwendige Detailkenntnisse vermittelt die Industrie berufsbegleitend. Dem gegenüber beschäftigen sich junge Architekten und Ingenieure – notgedrungen – mit komplexen und komplizierten Lösungen. Dies gilt – durchaus auftragsgemäß – auch für die Hochschulen. Darüber hinaus stößt die Ziegelindustrie in Segmente vor, in denen sie bisher wenig präsent war. Im Zuge dessen haben zwar viele Planer und Bauausführende den Ziegel als einen sehr guten Baustoff wiederentdeckt. Es kommt aber trotzdem vor, dass Architekten, Statiker oder Bauphysiker selten oder noch gar nicht mit Ziegeln gearbeitet haben, weil ihnen nicht klar ist, dass alle gesetzlichen Vorgaben mit Ziegeln erfüllt werden können.“

Was unternimmt ein Verbund wie Mein Ziegelhaus, um dieses verloren gegangene Wissen zu vermitteln und diese Zielgruppe wiederzugewinnen?

Peters: „Wichtig ist es, nicht nur Gutes zu tun, sondern auch darüber zu sprechen. Wir verstärken daher unser Engagement in Aus- und Weiterbildung. Das Ziegel Zentrum Süd betreibt aktive Hochschularbeit und wir bieten zahlreiche Fachveranstaltungen bis zu den Mauerwerkstagen in den wichtigen Regionen Deutschlands an. Darüber hinaus stellen wir Fachbroschüren und aktuelle Bauphysik-Programme größtenteils kostenlos zur Verfügung.“

Mein Ziegelhaus ist auch 2017 auf der BAU vertreten. Was erwartet die Fachbesucher?

Peters: „Die BAU ist für uns die wichtigste Plattform in Sachen Kundenbindung und -akquise. Traditionell stellen wir dann verbesserte sowie neue Produkte vor, ebenso die aktuelle Palette unserer kommunikationstechnischen Hilfsmittel – von der Fachbroschüre bis zum Berechnungsprogramm. Das werden wir auch 2017 so machen. Ich kann alle nur einladen vorbeizukommen und sich von der Leistungsfähigkeit moderner Ziegel zu überzeugen.“

 

 

Baukostenentwicklung: Ross und Reiter klar benennen!

Statement von Mein Ziegelhaus Geschäftsführer
Hans R. Peters zur Baukostenentwicklung

Hans R. Peters Mein Ziegelhaus Geschäftsführer

Hans R. Peters, Geschäftsführer von Mein Ziegelhaus

Mit Spannung erwartet die Branche die Ergebnisse der Baukostensenkungskommission, die voraussichtlich Ende November vorliegen sollen. Sie werden der Diskussion mit Sicherheit weitere Impulse geben, denn unabhängig von der hochaktuellen Flüchtlingsdebatte ist ein dramatischer Anstieg der Baukosten festzustellen.

So weist das Statistische Bundesamt in den gerade erst veröffentlichten "Preisindizes für die Bauwirtschaft" (August 2015, publiziert am 9. Oktober 2015) in den einzelnen Gewerken für mehrgeschossige Wohngebäude zwischen 2009 und 2015 massive Indexanstiege aus.

Doch woher kommen diese massiven Steigerungen mit Preissprüngen von bis zu 60 Prozent, etwa für die Haustechnik, die auch die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e. V. (Arge Kiel) in der Studie "Kostentreiber für den Wohnungsbau" im April 2015 konstatiert?

So weist das Statistische Bundesamt in den gerade erst veröffentlichten "Preisindizes für die Bauwirtschaft" (August 2015, publiziert am 9. Oktober 2015) in den einzelnen Gewerken für mehrgeschossige Wohngebäude zwischen 2009 und 2015 massive Indexanstiege aus. Doch woher kommen diese massiven Steigerungen mit Preissprüngen von bis zu 60 Prozent, etwa für die Haustechnik, die auch die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e. V. (Arge Kiel) in der Studie "Kostentreiber für den Wohnungsbau" im April 2015 konstatiert?  

Die Antwort der Wissenschaftler fällt klar aus: "Über allgemeine Preissteigerungen hinaus führen vor allem gestiegene Qualitätsansprüche und ordnungsrechtliche Anforderungen beispielsweise in Bezug auf Energieeffizienz, Barrierefreiheit, Standsicherheit, Brand- und Schallschutz, Schnee-, Sturm- und Erdbebensicherheit sowie eine Vielzahl von kommunalen Auflagen insbesondere in den letzten Jahren zu deutlich erhöhten Kosten im Wohnungsbau." (Arge Kiel, S. 92)

Ob mehrfache Anhebung der Grunderwerbssteuer, schleppende Genehmigungen von Bauanträgen oder die Zweckentfremdung von Mitteln für den Wohnungsbau - hier müssen in erster Linie die politischen Akteure Rechenschaft ablegen. Gleiches gilt für die örtlich überbordende Regelungswut der Kommunen. Aufzüge, Tiefgaragen-Stellplätze und teure haustechnische Ausstattung sind es in erster Linie, die die Kosten für die Errichtung eines beispielhaften mehrgeschossigen Wohnungsbaus von 983 €/m² Wohnfläche im Jahr 2000 auf 1.432 €/m² Wohnfläche in 2014 haben steigen lassen, so die Arge.

Nicht zu den Kostentreibern gehört nachweislich der Rohbau. Im Gegenteil - im Verhältnis zu den Gesamtbaukosten ist der Anteil für Rohbau im mehrgeschossigen Wohnungsbau von 54 auf 46 Prozent gesunken. Im Einfamilienhausbereich schlägt er heute sogar nur noch mit einem Drittel zu Buche. Die Preise für Material und Verarbeitung stiegen laut Statistischem Bundesamt zwischen August 2014 und August 2015 lediglich um 1,2 Prozent, während die Inflation bei 1,6 Prozent lag.

Betrachtet man ausschließlich die Maurerarbeiten, sieht es sogar noch besser aus: Die Kosten hierfür stiegen gerade einmal um 0,8 Prozent. Betrachtet man zugleich die enormen Leistungszuwächse moderner Hintermauerziegel bei Statik, Wärme- und Schallschutz im Vergleich zu früheren Produktgenerationen, so lässt sich mit Fug und Recht sagen: Das Bauen mit Ziegeln ist noch wirtschaftlicher geworden.

Ein letztes Mal seien an dieser Stelle die Wissenschaftler zitiert: "Um die politische Zielvorgabe von jährlich 250 000 bis 300 000 Wohnungen in Deutschland zu erreichen, wird es unausweichlich sein, maßgebliche Kostentreiber zu begrenzen und die Rahmenbedingungen für das Bauen im Allgemeinen zu verbessern." Das Pestel-Institut prognostizierte jüngst sogar den deutlich höheren Bedarf von 400 000 Wohnungen pro Jahr - es bleibt also zu hoffen, dass die politisch Verantwortlichen die richtigen Entscheidungen treffen.

Statement von Hans R. Peters, Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel, zur aktuellen Debatte um die Baukostenentwicklung

 

Adresse

Mein Ziegelhaus GmbH & Co. KG
Rheinstraße 60a
D-56203 Höhr-Grenzhausen

Tel.: 02624 - 92 19 270
E-Mail: info@meinziegelhaus.de

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